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Nahalat tsevi · 1937-10-01 · Heft 1-3 (Oktober 1937) · p. Seite 31

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VIII (5698) 1937/38
Issue
Heft 1-3 (Oktober 1937)
Date
1937-10-01
Page
Seite 31 (sequence 33)
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Ölej Germania hier referierten־ Rabbi B i n j a m i n u n d Dr. A. W. Br a wer über deutsche Juden in Erez Israel, bezw. über Rabbi Josef Schwarz. Dr. Engel von der Unterrichtungsabteilung des Waad L’umi, Isral Löbl, der jetzige Sekretär von Kalel Hod, Zwi Goldschmidt, David Jellin, A. E. Bergmann, Dov Sachs, Jochanan Schlank und eine Reihe von anderen Personen waren mir durch Ueberlieferung mündlieber Mitteilungen nach Kräften behilflich. Doch ist das vorhandene Material sicher unvollständig und vielleicht auch in manchen Einzelheiten fehlerhaft. Meines Erachtens müßten die Akten des Kolel Hod, soweit sie noch vorhanden sind; durchgearbeitet werden, evtl, entsprechende Korrespondenzen in Amsterdam und Frankfurt, auch die alten Akten des preußischen, bezw. deutschen Konsulats hätten Bedeutung, die jüdische Presse vieler Jahrzehnte müßte einer gedauen Durchsicht unterzogen werden, die rabbinische Literatur des letzten Jahrhunderts (z. B. die ״Fragen und Antworten“ des Preßburger ״Chatam Ssofer“). Die mündliehe Befragung alter Leute, die in der Altstadt wohnen, war durch die Unruhen im Lande, die den Verkehr zwischen Altstadt und Neustadt erschwerten und gefährdeten, unmöglich geworden. Aus diesen Gründen mögen die Mängel dieses Aufsatzes mit Nachsicht betrachtet werden. Wenn wir die Geschichte dieses Einwanderungsstromes der Leute von ״Hod“ (der Kolel wurde Ende der 40er Jahre gegründet, mit dem Jahre 1830 ansetzen wollen, so wollen wir doch die wenigen Angaben der ״vorgeschichtlichen Zeit“ wenigstens nicht mit Stillschweigen übergehen. 1336 findet Ludolf von Suchhem in Safeth einen Juden aus seiner Heimat Westfalen (siehe J. Braslawsky: ״Jedioth“ der hebräischen Gesellschaft der Erforschung Palästinas und ihrer Altertümer, Heft 1/2, 5696). Ueber die Einwanderung deutscher Juden im 13. Jahrhundert aus Mainz, Worms, Speyer und Oppenheim, die den Meharam von Rothenburg nach Erez Israel begleiten wollten, berichtet auch Prof. Klein in seinem Buche. Besonders die Verfolgungen der Jahre 1336 und 1337 und die der Jahre nach der schwarzen Pest in den Jahren 1348—50 gaben der Einwanderung einen starken Anstoß. Als Gründer des aschkenasischen Jischuws wird von Rabbi

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