Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VIII (5698) 1937/38
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1937)
- Date
- 1937-10-01
- Page
- Seite 30 (sequence 32)
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30 die Nachkommen Nathan Koronils, der bei seiner Einwanderung erst in Safeth, später in Jerusalem wohnte, leben hier im Hause der Familie Menasche Eljaschar, ihrer Verwand־* ten. Ein Bild zeigt ihren Vorfahren Nathan Koronil ganz als sefardischen Chacham gekleidet — auch R. Josef Schwarz, von dem noch die Rede sein wird, ging so gekleidet, ebenso wie die meisten Aschkenasim der damaligen Zeit — R. Nathan Koronil war der Verfasser von ״Secher Nathan“ und auch ein Buch ״Chamischa Kuntressim“ wird von Prof. Klein in seiner Geschichte des jüdischen Jischuws in Erez Israel als Schrift Nathan Koronils erwähnt. Soweit zur Geschichte der holländischen Juden in Palästina. Die Einwanderung z. B. der Familien Hoofien und Van Vriesland gehören einer späteren Zeitepoche an. Bevor wir nun dazu übergehen, das Material, das über deutsches Judentum in Palästina handelt, dem freundlichen Leser vorzulegen, sollen einige Bemerkungen über die Quellen der Angaben und über die Schwierigkeiten der Sammlung gemacht werden. Außer den Luncz’schen Kalendern ״Jerusalem“, den Erinnerungen Jehoschua Jellins und Ephraim Cohn- Re iss5, Aufsätzen Abraham'E. Bergmanns im ״Haar et z“ von Erew Pessach 5694 und vom 9. September 1934 unter dem Titel: ״Einwanderer aus Deutschland in Palästina vor 100 Jahren“, einem Beitrag S. Barons in dem David Je Hin ge־ widmeten Sammelbuch ״Mineha Ledavid“ den Aufsätzen Dr. Israel Hildesheimers (enthalten in dessen Gesammelten Aufsätzen), den Beilagen Dr. Salvendis aus Dürckheim zur Jüdischen Presse, Ludwig August Frankls: ״Nach Jerusalem“, u. a. muß auch Erwähnung geschehen der Arbeiten von Pinchas Ben Zwi Grajewsky, eines Jerusalemers, der in 122 Heften eine Fülle von Material zur Geschichte des alten Jischuws zusammengetragen hat. Die Benutzung dieser Hefte, aus verschiedenen Serien bestehend, ״Miginse Jeruschalaim“, ״Beth Ha־Qzar“, ״Chowewim Rischonim“, ״Pinkas Jeruschalaim“ und so fort betitelt, ist nicht einfach, Tausende Namen und Angaben sind unübersichtlich durcheinander geordnet, ein Schlüssel für diese 122 Hefte liegt nicht vor. Die Hauptstütze für meine Ausführungen waren mündliche Angaben einer Reihe von Personen, die in Jerusalem wohnen oder hierherkamen. Im Chug Iwri der