Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VIII (5698) 1937/38
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1937)
- Date
- 1937-10-01
- Page
- Seite 29 (sequence 31)
- Belongs to
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29 dem Namen der ״Pekidim weamavkalim de amsterdam“ und ״Deutsch-Holländische Palästinaverwaltung“ bekannt war und auch heute noch besteht. In den Aufsätzen Abraham Mosche Luncz" sind als Förderer derPekidim und Amarkalim u. a. angegeben: R. Josef Ettlinger, R. Meir Lehmann, R. Esriel Hildesheimer, (die Famihe H. soll noch heute eine ״Chasaka“, Vorzugsrecht, auf eine Wohnung in den Bäte Machass eh der Jerusalemer Altstadt haben), R. Schlomo Salman Breuer, R. Jizchak Dow Bamberger, R. Ascher Lemmel, Dr. Salvendi, Dürckheim u. a. Ueber die Familie Lehren erzählt Jehoschua Jellin, die Beamten der Bank Lehren lernten jeden Tag gemeinsam Gemore, d. h. die Bank diene gleichzeitig als Jeschiwa, selbst in Rußland könnte man keine solche fromme Jeschiwa wie die des Zwi Hirschl Lehren finden. Angriffe heftiger Art finden wir in alten Jahrgängen der Zeitschrift ״Der Orient“ von Fürst. Von Seiten Lipman Hirsch Löwensteins und Rafael Kirchheims (ein hebräischer Schriftsteller, bekannt als Verfasser von ״Karme Schomron“, eines Werkes über die Samaritaner, und als Redakteur der Schriften Abraham Geigers) wurde Zwi Hirschl Lehren vorgeworfen, er benutze sein Gewicht als Vorsitzender der Pekidim und Amarkalim zu unrechtmäßiger Einmischung in innere Verhältnisse des Jerusalemer Rabbinats, zur Unterdrückung Andersdenkender, Bespitzelung von Leuten in Palästina, sogar Vorwürfe finanzieller Art wurden ihm gemacht. Von Landsleuten Lehrens in Jerusalem sind zu nennen die Familien Goldschmidt und Nathan Koronil. Mosche Jizchak Gold- Schmidt, ein Freund Jehoschua Jellins, ein sehr angesehener Mann, war ein Verwandter der Familie Lehren, 2. Vorsitzender des Kolel Hod, und genoß überall großes Vertrauen. Auch Wilhelm von Rothschild aus Frankfurt am Main, genannt der fromme Baron, der mit großen Summen bei der Errichtung der Bäte Maehasseh half (eine Tafel dort verewigt seinen Namen), schickte seine Gelder nach Jerusalem zu Händen von Mosche Jizchak Goldschmidt. Andere Angehörige der Familie Goldschmidt waren Juda Leib Gold- Schmidt und Jaakob Josef Goldschmidt, der Sohn von J. J. Goldschmidt, Zwi Goldschmidt, war ehemals Tumlehrer in der Schule des Hilfsvereins, und ist heute bekannt als Inhaber des Hotels Goldschmidt in Jerusalem. Auch