Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VIII (5698) 1937/38
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1937)
- Date
- 1937-10-01
- Page
- Seite 28 (sequence 30)
- Belongs to
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2S י" 1902/5662 Eröffnung des Krankenhauses ״Schaar e Zedek“, auch das Bikkur-Cholim-Hospital wird ״Allg. Deutsch.-Israelitisches Bikkur-Cholim-Hospital Jerusalem“ genannt. Auch die Schulen des ״Hilfsvereins der Deutschen Juden“ weisen auf den Kontakt zwischen dem deutschen Judentum und Palästina hin, der ״Sprachenkampf“, der um die Schulen des Hilfsvereins kurz vor Ausbruch des Weltkrieges entbrannte, hat ja für das Schulwesen Erez Israels und für die hebräische Bewegung weittragende Folgen gehabt. Nicht der Vergessenheit anheimfallen darf auch der Name von Dr. Wilhelm Herzberg, des Gründers des ersten Waisenhauses in Jerusalem. Dr. Herzberg ist bekannt als der Verfasser der ״Jüdischen Familienpapiere“, ein Buch, das zu seiner Zeit großen Eindruck auf die jüdische Oeffentlichkeit machte. (Das Buch wurde von Rabbi B i n j a m i n ins Hebräische übersetzt). In der Memoirenliteratur, die von Menschen palästinensischer Geburt geschrieben wurde, eine Gattung der hebräischen Literatur, die leider viel zu wenig beachtet und bekannt ist, finden wir eine £ uize Reihe von Angaben und Beschreibungen von Personen, die zu diesen früheren Eiuwanderungsströmen deutscher Juden nach Erez Israel zu rechnen sind• Da ist das Buch von Ephraim Cohn-Reiss, dem ehemaligen Leiter der Hilfsvereinsschule: Sichronoth Isch JeruschaTaiui, dem wir eine Reihe von interessanten Einzelheiten zu verdanken haben. So erzählt er von einer Abordnung der in Jerusalem wohnenden preußischen Staatsangehörigen des Ko lei ״Ho d“ (Abkürzung des Sammelnamens Holland und Deutschland) an den preußischen König, der damals eine Pilgerf ahrt ins Heilige Land machte, und dabei eine amüsante Episode zwischen dem König und R. Arje Markus aus Keidan. Auch das Buch Jehoschua Jellins, David Jellins Vater: ״Sichronoth Ben Jeruschalaim“, enthält eine Fülle hochinteressanter Erinnerungen, besonders zur Entstehungsgeschichte des Kolel Hod liefert er manchen Beitrag. Er schildert das Bankhaus der Gebrüder Lehren in Amsterdam, ihre Frömmigkeit und Liebe zu Erez Israel. Die Brüder Zwi Hirschl und Akiba Lehren waren die Organisatoren der Chalukka in den west- und 110rdeuropäischen Ländern (Holland, Deutschland, England, Däne־ mark, Frankreich, Belgien usw.), eine Organisation, die unter