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Nahalat tsevi · 1937-10-01 · Heft 1-3 (Oktober 1937) · p. Seite 12

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VIII (5698) 1937/38
Issue
Heft 1-3 (Oktober 1937)
Date
1937-10-01
Page
Seite 12 (sequence 14)
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12 uns entfacht und das allein imftande ift, die Galuthnachl zu verdrängen, tollte das Thoralicht der Gottesnähe und Goitesführung fein; aber immer wieder vertaufchten wir es mit dem Licht, das Völkergunft und Völkerbeifpiel uns reichte; diefes Licht aber erlofch noch ßets und liefe uns in finiterer Galuthnacht. Erft wenn wir gelernt haben werden, in Gott den ״Quell unferes Lebens“ zu erblicken, deffen Licht allein uns zu leuchten vermag, werden die Nadiifchatten des Galutb für immer fchwinden; dann werden wir mit Jakob nicht nur in ״Knechtesgeflalt“ in Labans Nähe das Gotteslicht uns erhalten haben, das uns die Kraft gab, den nächtliehen Kampf mit Efau zu beftehen, tagt einft der Morgen, der uns die fegnende Huldigung Efaus bringt, dann werden wir erft recht den Stamm ״Israel״ uns zu fiebern verliehen, wohl wiffend, dafe das Licht der Erlöfung uns nur folange leuchtet,, wie es uns als ״Gottesftreitern״ den Lebensweg erhellt. וישב יעקב Ruhig, friedlich wollte nun Vater Jakob wohnen nach all den fchweren Leidensiahren, die zurücklagen שביקש יעקב לישב בשלוה — נזדווג לו שטנו של יוסף da kam der Satan über ihn durch Jofef. Denn das hiniedige Leben bedeutet für untere Zadikim Kampf aus dem fie als Sieger hervorzugehen haben. שטן von שטה abweichen, alles Hemmende und Widerftrebende, das dem Menfcher. auf feinem Wege der gottgewollten Pflicht fich enigegenftellt - nicht nur äußere Hinderniffe, auch der יצר הרע im Menfchen ift der שטן, den Gott ihm ins Wefen gibt und in deffen fieghafter Überwindüng das Menfchenleben fich zu bewähren hat. והשטן עומד על ימינו heifet es in der Prophetenbotfchaft von Jehofchua, dem Hohenpriefter (Sech. 3) ״der Satan fteht ihm zur Rechten", das aber gilt von uns allen: alles, was fich uns hemmend im Leben entgegenfiellt, ״fteht uns zur Rechten", will, indem es uns hindert, uns ״ßützen" und unter Tun fördern, da gerade in der Überwindung aller inneren und äu&eren Hemmungen untere fiitliche Kraft fich erprobt. כל מקום שנ׳ וישב אינו אלא לשון צער ,וישב יעקב meinen die Weifen (Sanh. 106). Wo in unferen Thoraberichten וישב vorkommt, leitet es leidvolle Ereigniffe ein. Hier und fpäter (47, 27) וישב ישראל בארץ מצרים, das zum mizrifchen Galuth hinführt; fo halte auch וישב ישראל בשטים (Nu. 25,1) die traurige Peor-Verirrung zur Folge. Denn Zeiten, in denen Israel in behaglicher, friedlicher Ruhe in-

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