Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VII (5697) 1936/37
- Issue
- Heft 10-12 (Juli 1937)
- Date
- 1937-07-01
- Page
- Seite 311 (sequence 61)
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Sil bleiben, und wird auch der leitende Einflusz in unsern Gemeinden nur Männern in Händen kommen, die mit Geist und Begeisterung für die תורה und ihre Institutionen einstehen. In unsrer Zeit ist die Sorge für תלמוד תורה der Armen eine Wohlthat, die Sorge für תלמוד תולה der Reichen aber eine rettende That für Gott und sein Gesetz. Möge Ihr Gemeinderath diese grosze rettende That für Ihre Gemeinde vollbringen und Gott zu Allem seinen besten Beistand und Segen verleihen! Mit vollkommener Hochachtung und Ergebenheit Frankfurt a/M. 29/5. 73. Rbr. HIRSCH. NOTIZ zu dem Artikel von Herrn Rabbiner Dr. E. Munk über ״Unverrückbare Grenzen einer Kritik an Mofche Rabbenu“ Zu den vielen Kommentaren, die Herr Rabbiner Dr. Munk über die Schuld von Mosche und Aron in dem obengenannten Artikel im Nachlath Zwi wiedergegeben hat, gestatte ich mir, die Auffassung des mir unvergeßlichen Zadik Rabbi Josef Chajim Sonnenfeld s. A. Ihnen mitzuteilen. Bekanntlich verdankte das jüdische Volk die Versorgung mit Wasser in der Wüste dem S’chus von Mirjam (Mirjambrunnen). Nach dem Tode Mirjams wird lediglich mitgeteilt, daß sie von ihren Brüdern betrauert wurde. Das Volk trauerte nicht um sie. Aber auch Mosche und Aron versäumten, dafür Sorge zu tragen, daß Mirjams Sarg mit ins Heilige Land genommen wurde, obwohl sie hart an der Grenze des Landes waren. Als sie dann bei Mei Meriwo schuldig wurden, war ihre Strafe entsprechend ihrem Unrecht gegenüber ihrer Schwestei, daß sie nicht in Erex Jisroel begraben wurden. Mit dieser Auffassung soll eine Begründung dafür gebracht werden, daß die beiden großen Führer des jüdischen Volkes nicht nur in der Wüste sterben mußten, sondern daß es ihnen auch nicht vergönnt war, — wie Josef und die anderen Stammväter in Erex Jisroel begraben zu werden. Frau Rabbiner Sonnenfeld Bücherfchau. Judäiis, Eine ungekannte Welt. Erzählungen aus dem jüd. Familienleben. Band I, 2. Auflage 1937. Verlag des Israelit, Hermon. Frankfurt a. M. Die Neuauflage dieser Erzählungen aus dem jüdischen Familienleben wird