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Nahalat tsevi · 1937-07-01 · Heft 10-12 (Juli 1937) · p. Seite 301

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VII (5697) 1936/37
Issue
Heft 10-12 (Juli 1937)
Date
1937-07-01
Page
Seite 301 (sequence 51)
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m führt ומב״ם aus1: ומי שחפר אבר יחוסר אבר באשר יתן מום וכי ולא תטריד רעיונך בהיותנו עונשים הנה כממון כי הכוינה הנה לתת סבת הפסוקים ולא סבת דברי התלמ׳. Dennoch sagt רמב״ם läßt sich beides aufrecht erhalten. Wo entsprechende Körperstrafe nicht möglich ist, tritt die Zahlung an die Stelle. Nun — das ergänzen wir — sagt der תלמוד, daß entsprechende Strafe nie möglich ist, so daß Geldstrafe immer eine Ersatzstrafe ist. הכוונה לתת סבת הפסוקים Nun hat er im משנה תורה ja Ähnliches ausgeführt, so daß wir für die ursprüngliche Offenbarung — תשב״ב, פירוש מקובל, דיללמ״מ — zu dem System gelangen: Der פשט der תשביב hat agadischen Sinn, der פירוש מקובל ist wesentlich für die Zählung, הללמיט ist nur Ergänzung der schriftlichen Offenbarung. Somit sind wir zu einem tieferen Sinn der beiden obersten Gruppen gelangt. Da wir die fünfte Gruppe aus unserer Erörterung ausgeschlossen haben, bleibt noch die Deutung der dritten und vierten Gruppe; vor allem aber die Interpretation der Kontroverse zwischen רמב*ם und רמב״ן. Ich schließe mich der Meinung Auerbachs insofern an, daß eine Meinungsverschiedenheit besteht, ich fasse sie aber ganzlieh anders auf. רמב״ן wendet sich dagegen, daß רמב״ם die Draschoth als דרבנן betrachte — was er ja nach תשב״צ nicht tut — während der Talmud פירוש מקובל und דברים שהוציאו als gleichwertig ansieht. רמב״ן bezeichnet ausdrücklich die Frage nach dem Primat des דרש sei irrelevant. Wäre מדרבנן bei רמב״ם nur ein Terminus, aber sachlich wären פירוש מקובל und דברים שהוציאו gleichrangig, dann allerdings gäbe es keine Kontroverse. Wir haben aber mit Halevy erkannt, daß hier Offenbartes und Menschliches sich gegenübersteheu. Hier ist ein Wertunterschied, den aber hat רמב״ן emphatisch bestritten. Abgeleitetes ist ja auf Grund der מצות abgeleitet und gilt hinfort als Teil der Offenbarung; was sie ableiteten, war in nuce im Vers enthalten, gehört aber zur Offenbarung. Nach רמב״ם aber ist die menschliche Tätigkeit der Ableitung hervorzuheben, daher können דברים שהוציאו nicht als Offenbarung im strengen Wortsinn gelten. Sie können vom Vers gemeint sein, sie sind gewiß von gleichem Geltungswert, auch betreffs des Strafmaßes — von Verbindlichkeit ganz zu schweigen —; aber Offenbarung im strengen Wortsinn sind sie nicht. Nach רמב״ם sind die meisten Halachoth abgeleitet; nach רמב״ן vielleicht nicht. Aber nicht darum geht es, sondern: Überliefertes ist gewiß Offenbarung, gestiftete Gesetze sind gewiß ח־ג פרק מ׳א i

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