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Nahalat tsevi · 1937-07-01 · Heft 10-12 (Juli 1937) · p. Seite 294

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VII (5697) 1936/37
Issue
Heft 10-12 (Juli 1937)
Date
1937-07-01
Page
Seite 294 (sequence 44)
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m jetzigen Faffung Galulhcharakter hat, aber als Gebet von den Erbauern Zions und Jerufchalaims gefprochen und ihrem Volke gegeben wurde, weil fie von dem tiefen Bewubffein erfüllt waren, dab jüdifches Volk nur fo lange als Volk unter Völkern, als Staat unter Staaten im Befitz feines Landes bleiben werde, folange Zion und Jerufchalaim ihre gottgewollte Beftimmung im Leben des jüdifchen Volkes finden, ohne deren ״Erbauung" es feine Lebensberechtigung einbübt. Wann aber ift Zion-Jerufchalaim erbaut? Wenn der in Zion niedergelegte Gotteswille der Thauro das Leben Jerufchalaims in allen feinen Erfcheinungen weihend und heiligend erfabt, und in diefem Sinne Jerufchalaim, als das von Zion beherrfchle Leben ganz Erez Jissrael in (ich fchliebi und auf feinem ״heiligen Berg, an diefer ״Stätte des Gottesrechts" ״Juda und alle feine Städte vereint wohnen, auch die Landleute, die hinter der Herde ziehen" 0er. 31) — in einem folchen Erez Jissrael, das als Gottes Land noch in feinen fernften Erhebungen den Zionsfegen empfängt, findet Jerufchalaim feine endliche Vollendung als ״heilige Stadt", und wird Erez Jissrael ארץ הטובה jenes ״gute" Land, das Mofche Rabbenu fich und feinem Volke erfehnte. - So auch die Weifen (כרכות dab): ברכת המזון מן התורה, ואכלת ושכעת וברכת זו ברכת הזן, על הארץ זו ברכת הארץ, הטובה זו בנין ירושלים, fie finden die drei ברכות unteres Tifchgebets in dem Verfe ואכלת וכר niedergelegt: den Segen על הארץ fpricht die zweite B’rocho, על הארץ הטובה erfleht die Erbauung Jerufchalaims, denn nur wenn Jerufcholaim ״erbaut" ift, ift Erez Jissroel das ״gute" Land. — Und fie lehren ferner (da(.): Auf die Frage, wo die Pflicht zur Nach-B’rocho auf die תורה gefordert wird, meint ein Weiter: אינו צריך הרי הוא אומר על הארץ הטובה אשר נתן לך ולהלן הוא אומר ואתנה לך את לוחות האבן והתורה והמצור,, diefe Pflicht fei auch in diefem Verfe mit den Worten: fegne Gott für das Land, ״das er dir gegeben" ausgefprochen, denn auch die Thora hat Gott feinem Volke ״gegeben" - Land aus Gottes Hand empfangen und dafür Gott fegnen, heibt nichts anderes als Gott für die לוחות danken, in die Gott feine תורה gegeben, Erez Jissroel felber von Gott gereichte לוחות irdifcher Lebensgeftaltung, die ihre heiligende Weihe durch Gottes Thauro zu empfangen hat! - Ein anderer Weife meint jedoch: אינו צריך ה׳ה אומר טובה הטובה טובה זו תורה (וכן הוא אומר כי לקח טוב נתתי לכם) הטובה זו בנין ירושלים (וכן הוא אומר ההר הטוב הזה) die Nach-B’rocho auf תורה fei fchon in den Worten: fegne Gott für das ״gute Land" - denn nur wenn die Thauro in diefem

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