Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VII (5697) 1936/37
- Issue
- Heft 10-12 (Juli 1937)
- Date
- 1937-07-01
- Page
- Seite 293 (sequence 43)
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Erftgeborener ״ (jer. das.) ״Und fie kehren heim - und fie jubeln auf Zions Höhe ונהרו אל טוב ה׳ und firömen hin zum Guten Gottes, über Getreide, Moft und Öl, über Schafe und Rinderfülle hinweg (die fie nicht zu feffeln vermögen) - ועמי את טובי ישבעו mein Volk, an meinem Guten fättigen fie fich": nach diefem Guten helfet unfere B’rocho uns fehnen, wenn fie uns fpredien lehrt, ״erbaue Jerufchalaim, die heilige Stadt, und führe uns hinauf zu ihr, wir möchten von ihrer Frucht effen und uns an ihrem Guten fättigen". Wir glauben aber noch einen Schritt weiter gehen zu dürfen. Unfere B’rocho erfleht Erbarmen für Ifrael, Jerufchalaim, Zion, Gottes Altar, Gottes Heiligtum, um dann zufammenfaffend die Bitte zu fprechen: ״ ובנה ירושלים עיר הקדש במהרה בימינו ונו׳erbaue Jerufchalaim, die heilige Stadt, bald in unteren Tagen, und führe uns zu ihr hinauf und erfreue uns an ihrem Bau —" Warum wird Erez Jiffraels fcheinbar mit keinem Worte gedacht, nicht um Erbarmen für א״ י gefleht und fein Aufbau erfehnt? Wir glauben es zu verftehen. Molche Rabbenu erfehnt : א־י ״ ואראה את הארץ הטובה אשר בעבר הירדן ההר הטוב הזה והלבנוןIch möchte das gute Land jenfeits des Jordans fehen, dielen guten Berg und den Libanon". Man follte meinen, daß mit diefen Worten fein Auge das ״gute Land״ erfehnt, das lieh von Moria bis zur nördlichfien Grenze, dem Libanon, erftreckt. Doch die Weisen (ברכות מה: וספרי) kommentieren: ההר הטוב זה ירושלים, והלבנון אין לבנון אלא ביה״מק ולמה נקרא שמו לבנון שמלבין עונותיהם של ישראל der gute Berg, das ift Jerufchalaim; der Libanon, das ift das Heiligtum, das לבנון (weiß) heißt, weil es die Sünden Ifraels fchneeig läutert. - Und die Weifen lehren (ברכות daf.): משה תיקן ברבת הזן בשעה שירד להם המן Mofche gab uns die erfte B’rocho unteres ״Tilchgebets״, als dem jüdifchen Volke zum erftenmale das himmlifche Manna befchieden ward — o, möchte es ein Volk bleiben, das für alle Folge fein ״Brot“ als Gottes Manna, aus Gottes Hand zu empfangen gewillt wäre! - יהושע תיקן ברכת הארץ כיון שנכנסו לארץ Jehofchua gab uns die zweite B’rocho, als unfer Volk fein Land betrat: o, daß jüdifches Volk für immer fein Land im Geifte diefer B’rocho begriffen hätte, nie fein Land hätte denken können ohne ברית und תורה, für deren Verwirklichung allein es Land aus Gottes Hand empfangen hatte! - דוד ושלמה תקנו בונה ירושלים, דוד תיקן על ישראל עמך ועל ירושלים עירך, שלמה תיקן על הבית הגדול והקדש König David und Schelomo reichten uns die dritte B’rocho, die wohl in ihrer