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Nahalat tsevi · 1937-07-01 · Heft 10-12 (Juli 1937) · p. Seite 283

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VII (5697) 1936/37
Issue
Heft 10-12 (Juli 1937)
Date
1937-07-01
Page
Seite 283 (sequence 33)
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m Volk wollen und erstreben, und daß Sie dieses hohe Wollen auch uns zubilligen werden. Im Sinne unserer vorstehenden Ausführungen richten wir daher an Sie die Anfrage: ״Ist die zionistische Leitung im Stande und bereit, uns und damit den thoratreuen Massen, die wir vertreten, die bindende Erklärung abzugeben, daß alle in Palästina zu treffenden öffentlichen Einrichtungen auf dem Boden der Thora, ihrer schriftlichen *und mündlichen Gesetze., geschaffen und geführt werden, über deren Anwendung auch von uns anzuerkennende Autoritäten der Thora zu entscheiden hätten.“ Wir bitten Sie um gefl. sofortige Empfangsbestätigung und baldmöglichste Beantwortung dieses unseres Schreibens und würden uns freuen, wenn letztere uns Veranlassung gibt, eine persönliche Zusammenkunft zur Beratung und Festlegung aller Einzelheiten in die Wege zu leiten. Mit dem Wunsche, daß Gott unser Volk mit Frieden segnen möge, und herzlichem Brudergruß zeichnen wir Hochachtungsvoll Schweizerische Landesorganisation der Agudas Jisroel.“ E. Rabbi Mordechai Benet. (Marcus Benedict 1753-1529). Von Rabb. Dr. Rosenwasser in Berlin. ELTERN UND JUGEND. Faß 40 Jahre lang hat Rabbi Mordechai Benet das Amt des Oberlandesrabbiners der Mährifchen Judenfehaß mit dem Sitze in Nikolsburg bekleidet. Beim Antritt feines Amtes und zu Beginn feines amtlichen Wirkens wenig geachtet und felbft in feiner nächflen Umgebung Widerfpruch und Anfeindung erfahrend, ßand Rabbi Mordechai Benet am Schluffe feiner Laufbahn als unangefochtene Autorität da, geachtet und geehrt weit und breit. Rabbi Mordechai Benet (Zweige der groben Familie nennen fich auch Baneth, Panet, auch Benedict, Binet und Bineta) iß in dem Dorfe Csurgo im Weißenburger Komitat, in Ungarn, im Jahre 1753 geboren. Sein Vater hieß Abraham, feine aus Nikolsburg flammende Mutter Fradel. Rabbi Mordechais Vater war kein Gelehrter, auch fein Beruf

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