Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VII (5697) 1936/37
- Issue
- Heft 10-12 (Juli 1937)
- Date
- 1937-07-01
- Page
- Seite 282 (sequence 32)
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Mi liches Bekenntnis und eigene Anschauung. Anders aber stellt sich das Problem einer gemeinsamen geschlossenen Tätigkeit für den und auf dem jüdisch-heimatlichen Boden, der in irgend einer Form zu neuer Blüte der jüdischen Gesamtheit gegeben werden soll. Wir thoratreuen Juden sind in der beglückenden Lage, unsere überaus innige, heiße Liebe zum heiligen Lande nicht erst beweisen und bekräftigen zu müssen. Wir haben diese Idee durch die Jahrtausende getragen und gerettet. Wir sind aber überzeugt, daß die Rettung dieser hehren Idee einzig und allein der Treue zur Thora zu verdanken ist, und daß auch ihre Verwirklichung, ihr Ausbau zu dauerndem, gedeihlichem Bestände nur auf dem Boden dieser Thora und dieser Treue zu ihr möglich ist. Diese Treue müssen und werden wir, müssen und werden die großen Massen unseres Volkes immer und überall, jetzt und zu jeder Zeit manif estieren und das erst recht und mit aller Eindringlichkeit, wo es sich um unser heiliges Land und seine Neu- Besiedlung handelt. So sehr uns daher die letztere in der bestmöglichen Form zu verwirklichen am Herzen liegt, so sehr wir überzeugt sind, daß ein gemeinsames Vorgehen aller diese Verwirklichung erleichtern wird, können wir unsererseits einem solchen nur beitreten, wenn wir die Sicherheit haben, daß bei dem Neu-Aufbau des heiligen Landes für unser Volk, der Thora, ihrem schriftlichen und mündliehen Gesetze, der ihr gebührende Platz eingeräumt wird. Wenn es sich auch nicht tun die Lebensführung des Einzelnen in seinem privaten Tun und Lassen handeln kann, so muß aber unsere Forderung dahin gehen, daß das öffentliche Leben im heiligen Lande, das alle seine Einrichtungen auf dem Gebiete der Landwirtschaft, Produktion, der Erziehung und des Verkehrs sich streng auf den Boden der Thora und ihrer Gesetze stellen und auf ihm bewegen müssen. Wir hoffen, daß auch Sie, die Führer der großen zionistisehen Bewegung, den Ernst der Stunde erkennen, der fordert, daß alle, denen das heilige Land Ziel ihres Strebens, Erfüllung ihrer Hoffnungen bedeutet, gemeinsam dafür arbeiten und eintreten, daß auch Sie die notwendige Voraussetzung, die wir für einen dafür herbeizuführenden Zusammenschluß unsererseits festlegen müssen, erkennen und anerkennen werden. Wir sind überzeugt, daß Sie das Beste für unser ganzes