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Nahalat tsevi · 1937-04-01 · Heft 7-9 (April 1937) · p. Seite 346

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
VII (5697) 1936/37
Issue
Heft 7-9 (April 1937)
Date
1937-04-01
Page
Seite 346 (sequence 72)
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246 kutive, auf einem Erez-Jisroel- Dampfer es vorzog, anstelle der Koschertafel sich mit arabischen Mitreisenden an dem Trefotisch zu beteiligen, aber dami, als es galt, einen Vortrag über zionistisehe Probleme zu halten, diesen an einem Sabbathnaehmittag in dem engen Raume abhielt oder abzuhalten versuchte, in dem koscher gegessen wurde. Was der ״Israelit“ nicht berichtet und was wir hier nachtragen möchten, ist die vollständige Antwort, welche Jizchok Grünebaum den erregten jüdischen Gästen auf ihre Fragen gegeben hat, wieso er einen derartigen Mangel an Verschämtheit aufzubringen vermöge. Er erklärte nämlich, daß ja seine Wähler vorher von seiner antireligiösen Einstellung gewußt hätten und ihn trotzdem gewählt hätten, sie sich also mit seiner Lebensführung einverstanden erklärt haben. Obwohl Drujanow im ״Haarez“ auch diese Antwort nicht gelten lassen will und Herrn Jizchok Grünebaum den Rat gibt, schleunigst abzudanken, so können wir eine gewisse Berechtigung den Grünebaum’schen Argumenten nicht versagen. Solange die zionistische Organisation die positive Einstellung zum jüdischen Nationalgesetz nicht als unabdingbare Voraussetzung zur Führerschaft verlangt, sollte jeder, der der zionistischen Organisation angehört, unbeschadet seiner persönlichen Anschauung, sich darüber klar sein, daß er für den von den Führern veranlaßten Chi 11 u 1 Haschem mit verantwortlieh ist. Das neueste Auftreten von Rabbiner Amiel in Tel-Aviv läßt darauf schließen, daß es auch in den Kreisen des Misrachi allmählich anfängt zu dämmern. Agudas Jisroel aber kann eine Entwicklung nach rechts nur dadurch fördern, daß sie bei aller Ablehnung der zionistischen Organisation mit um so stärkerer Hingabe die Voraus- Setzung dafür schafft, daß durch ihre Leistung eine Gesundung des Lebens in Erez Jisroel ermöglicht wird. III. Bekanntlich sind seit einigen Monaten die j ü disch en Stellen- Vermittlungen, auch diejenigen für sabbathfreie Stellen, geschlossen, und der Kampf junger jüdischer Menschen zur Erlangung einer geeigneten Ausbildungsstelle doppelt erschwert. Was läge näher, als daß jüdische Geschäfte, die dazu in der Lage sind, auch dann, wenn sie selbst sich noch nicht dazu aufgeschwungen haben, den Sabbath zu beobachten, Gelegenheit dazu geben würden, thoratreue Angestellte zu engagieren. Welchen Sinn hat all das Gerede von der religiösen Erziehung der Jugend, wenn die jüdischen Menschen hier versagen? Uns ist aus der *;׳־,*'י K'־ י־» יקיר j' ־»׳; ייד■״ '-*׳ <T'~riT

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