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Nahalat tsevi · 1937-04-01 · Heft 7-9 (April 1937) · p. Seite 307

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
VII (5697) 1936/37
Issue
Heft 7-9 (April 1937)
Date
1937-04-01
Page
Seite 307 (sequence 33)
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207 es die geschichtliche Wendung des wandernden Herzlstaates, den Gottesstaat in Marsch zu setzen. — ( Gäbe es wirklich nur den wandernden Herzlstaat und den wandernden Gottesstaat: in all ihrer abgrundtiefen Gegensatzlichkeit oder vielleicht gerade deshalb könnten sie in rein wirtschaftlichen Dingen sich vielleicht verstehen. Aber zwischen ihnen steht der — Misrachi. Zu einem Agudismus, der von Kattowitz nach Jeruscholajim ging, zu einem Agudismus, der in allem geschichtlichen Geschehen unserer Lage den wandernden Gottesstaat erblickt: alles, was am Misrachi gesund ist, müßte zu einem solchen Agudismus den Weg finden können. Die einigende Kraft des Geistes von Jeruscholajim müßte größer sein, als die einigende Kraft des sogenannten Geistes von Kattowitz. Dieser wollte Gegensätze zurückstellen, die die Zeit nach Kattowitz immer schärfer herausstellte, indem sie ihnen das ganze Pathos der Nation und ihres Gottes lieh. Jener will Gegensätze nicht zurückstellen, sondern ehrlich überwinden. — Der Agudismus von heute ist nicht ״palästmozentriseh“. Aber seine Fahne ist die Fahne des wandernden Gottesstaates. Was ist dieser Gottesstaat ohne Zion? Was freilich ist Zion ohne die Welt und ohne die Nation der Thora? — — Unverrückbare Grenzen einer Kritik an Mansche Rabbenu. Von Kabbiner Dr. Esra Munk-Berlin. Insoweit Mausche Babbenu's Verhalten gegenüber dem seiner Führung anvertrauten Volke Gott selbst das Urteil gesprochen hat, ist eine Kritik von menschlicher Seite überflüssig, ja unhaltbar. Wo aber ein göttliches Urteil nicht gefällt ist, da wirft sich die Frage auf: Ist es zulässig, an einem Verhalten von Mausche Kabbenu eine freie Kritik auch dann zu üben, wenn sie einen unzweifelhaft gesicherten Stützpunkt in der Offenbarung nicht findet? Die Frage muß meines Erachtens aus zwei Gründen verneint werden. Erstens wegen der Unmeßbarkeit der Geistesgröße M.’s und somit seiner ganzen Persönlichkeit. Zweitens, weil die uns gebotene Ehrfurcht vor einem Lehrer der Tauro, die ja mit

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