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Nahalat tsevi · 1937-04-01 · Heft 7-9 (April 1937) · p. Seite 293

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
VII (5697) 1936/37
Issue
Heft 7-9 (April 1937)
Date
1937-04-01
Page
Seite 293 (sequence 19)
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193 Israel kennt, sind diese Mittel die einzige Hoffnung für die Ge־ winnung aller Kreise und die Gestaltung des gesamten Volks־ lebens im Geiste der Thauro. Wenn mit Gottes Hilfe unser Werk gelingen wird, werden auch die Gedaulim und Geaunim, die heute noch dem Erziehungssystem S. R. Hirschs ז״ל skeptisch gegenüb erstehen, uns das beglückende Wort zurufen: נצחוני בני Nachbemerkung: Ich habe die Spalten des Nachlath Zwi, der eigentlich der Verbreitung und der Vertiefung der HirsclTschen Lehre gewidmet ist, für eine Auseinandersetzung mit einem literarischen Angriff in Anspruch nehmen müssen. Ich hoffe, in absehbarer Zeit mit einem Beitrag zum tieferen Verständnis der leider immer noch nicht genügend bekannten Lehre Hirschs entschädigen zu können. ״Gemeinfchaftsarbeit der jüdifchen Jugend.״ Von Dr. Harry Abt. In den Blättern dieser Zeitschrift war vor einigen Jahren in einer Reihe von Aufsätzen unter dem Titel: ״Jüdische Jugend־ bewegung“ der Versuch gemacht worden, die jüdischen Jugendbündc in ihrer geschichtlichen Entwicklung und Eigenart zu charakterisieren. Die Darstellung konnte notwendigerweise nicht über das Jahr 1933 hinausgeführt werden, als alle jüdischen Jugendorganisationen (am 2. November 1933) durch den Reichsjugendführer Baldur von Schirach in dem Reichsausschuß Jüdischer Jugendverbände als der ״alleinigen verantwörtlichen Zentralorganisation der Jüdischen Jugend“ zusammengefaßt wurden. Der Reichsausschuß war zwar schon einige Jahre vor 1933 begründet worden, doch war er bisher keine Zwangs- Organisation. Aber auch weiterhin, nach der offiziellen Neukonstituierung, sollte sein bisheriger Grundsatz, die berechtigte Eigenart der Bünde zu achten, strickte befolgt werden. Jetzt bringt die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland unter dem Titel: ״Gemeinschaftsarbeit der Jüdisehen Jugend: aus der Arbeit des Reichsausschusses der Jüdischen Jugend verbände 1933—1936“ ein Buch heraus, das einen Ueberblick ermöglicht auf die in dem Reichsausschuß geleistete Arbeit. Aber noch mehr als das: dem sachlichen Bericht sind

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