Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VII (5697) 1936/37
- Issue
- Heft 7-9 (April 1937)
- Date
- 1937-04-01
- Page
- Seite 289 (sequence 15)
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Schreib־ oder Druckfehler, der nicht durch mein Verschulden entstanden ist. Der Vorwurf Rosenheims, daß ich ihm ״die Lächerlichkeit unterstellt“ habe, er erblicke in der Bildungshöhe einer Realschule — im Geiste S. R. Hirschs — die ״Grenze für die Gültigkeit des Prinzips ״Thora im De rech Erez“ die nicht überschritten werden darf“, ist somit formell widerlegt. Wie oben schon gesagt, handelt es sich nicht um eine Unterstellung. Sehärfstens verwahre ich mich gegen Redewendungen wie ״In noch deutlicherer Form wendet sich Rabbiner Dr. Weinberg in Berlin im darauffolgenden Hefte der genannten Zeitschrift gegen meine angebliche Auffassung von Sinn und Bedeutung des ״Thora-im-Derech-Erez-Prinzips Hirschs“ oder ״Herr Rabbiner Dr. Weinberg sucht mich alsdann noch darüber zu belehren“ oder ״bevor er (Weinberg) gegen mich (Rosenheim) zu Felde zog“. In Wirklichkeit habe ich weder in meiner Rede noch in meinem Artikel den Namen Rosenheims erwähnt. Ich wußte auch nicht, daß er der Autor des im Israelit (1934, Nr. 35) anonym erschienenen Artikels ist. Daß Herr Rosenheim diesen zunächst anonym erschienenen Artikel später in einer Broschüre, nunmehr aber unter seinem Namen wieder abgedruckt hat, habe ich erst durch den letzten Artikel erfahren. Mein Aufsatz ist die Wiedergabe einer Rede, die ich an einem Diskussionsabend der Berliner Sinai-Lehrgänge über den Vortrag Landaus gehalten habe und zu der ich mich erst im letzten Moment auf Drängen der Leitung der Sinai-Lehrgänge entschlossen hatte. Ebenso lag es nicht in meiner Absicht, diese Diskussionsrede drucken zu lassen; auch dies geschah auf Ansuchen der Redaktion des Nachlath Zwi. Von einem Feldzug gegen Rosenheim kann also keine Rede sein. Ich bin überzeugt, daß weder jemand von meinen Hörern, noch einer meiner Leser einen Zusammenhang mit der mit dem Namen Rosenheims erschienenen Broschüre empfunden hat. Ich habe, da ich von der Existenz der Broschüre nichts wußte, naturgemäß immer nur von dem anonymen Artikel im Israelit gesprochen, und Herr Rosenheim hatte also weder Anlaß noch Berechtigung, von einem gegen ihn gerichteten literarischen Angriff zu sprechen. Ich hoffe, daß diese Feststellungen Klarheit über den wahren Sachverhalt schaffen. Der Angriff Rosenheims veranlaßte mich, nachträglich das