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Nahalat tsevi · 1937-01-01 · Heft 4-6 (Januar 1937) · p. Seite 168

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VII (5697) 1936/37
Issue
Heft 4-6 (Januar 1937)
Date
1937-01-01
Page
Seite 168 (sequence 82)
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einmal derselben Sprachwurzel zugehören, sondern nur im Wort׳* klaug miteinander übereinstimmen, aufzuzählen und anzuführen. Liebhaberkunst hat sich seit jeher darin betätigt, diese Laut- Symphonien für religiöse und weltanschauliche Ideenverbindungen dienstbarzu machen. Einen Versuch dieser Art stellen die folgenden Ausführungen dar. I. כנוח עליהם הרוח (במדבר י״א, כ״ה) כנוח כםות רגלי הנהנים להושע ג׳ י״ג) Wenn an der ersten Stelle von Eldod und Medod berichtet wird, daß auf ihnen ״der“ רוח ruhte, so erweist der Zusammenhang der Stelle, daß dabei an den רוח kaf exochen, an die Grabe der Propheten gedacht ist, bei der der Geist Gottes sich in den Staubgeborenen einsenkt, der zur Erfüllung einer Sendung ausersehen ward. Dieser Begnadung wurden jederzeit nur wenig Berufene und Auserwählte gewürdigt; die Masse schloß sich natürlich davon aus. Aber: אכן רוח היא באנוש, das isPs ja, was den Menschen ziert, daß auch in dem letzten Sterblichen das Streben nach ״Vergeistigung“ seine Kraft entfaltet und allüberall zu einem Sieg des Geistes über die Materie, des animalischen über das vegetative System führt. Indessen, in diesem Sieg bereitet sich auch eine Gefahrenquelle vor; wenn er dahin führt, daß dem vergeistigten Individuum der Zusammenhang mit der Lebens Wirklichkeit, mit den Dingen im Raum und damit auch der Boden unter den Füßen verloren geht. Wie Seele und Körper sich gegenseitig zu ergänzen angewiesen sind, so fehlt dem Geist sein Stützgerüst, dem Menschenleben die Daseinsharmonie, wenn die Füße nicht fest auf gewachsenem Boden ruhen. — Diese Weisheitslehre mag die Wiederkehr des Wörtchens כנוח an den beiden angeführten Stellen deuten. II. (כמשסטו אשר הראית בהר (שמות ב׳ו, ל,) אתה הראת לדעת (דברים ד, ל״ה Für den Begriff der מPersönlichkeit“ im modernen Starksinn des Wortes fehlt dem Hebräischen das entsprechende Aequivalent. Die ausgesonderte Wesensnote, die allgemein als Ausdruck der Persönlichkeit gilt, ist in der jüdischen Weltauffassung nicht bedeutsam genug, um in ihr den Maßstab für das Gesamturteil über eine Lebenserfüllung entdecken zu können, das vielmehr von der Größe und dem Gewicht seiner Pflichtleistung abhängt und gefällt wird. Wo es gilt, den Einheitswert des Einzelmenschen herauszustellen, hat das Hebräisch dafür das Wort דעה. Es gibt z. B. im

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