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Nahalat tsevi · 1937-01-01 · Heft 4-6 (Januar 1937) · p. Seite 146

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
VII (5697) 1936/37
Issue
Heft 4-6 (Januar 1937)
Date
1937-01-01
Page
Seite 146 (sequence 60)
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146 Er spricht praktischer Arbeit das Wort: ״Es gebührt sich, 80 schreibt er, daß jeder Gottesfürchtige klug überlege, wie er sich durch die Mühe seiner Hände selbst ernähren kann/ Denn, so deutete er das Wort unsrer Weisen גדול הנהנת מיגיע כפו יותר מי״ש ״Größer ist derjenige, der von seiner Hände Arbeit Nutzen zieht, als derjenige, der von seiner Gottesfurcht Nutzen zieht/ Besonders stark tritt in seinen דרשות seine Unerschrockenheit hervor. Er erfüllte das ״ לא תנורו מפני אישFürchtet euch vor niemand“. In einer Rede fährt er gewisse Kreise seiner Gemeinde mit den Worten an: Hier gibt es seit einiger Zeit Gemeindemitglieder, die früher gelernt hatten, jetzt aber sich von der תורה absondern, die Wahrheit zur Erde werfen und ihre Tage mit nichtigen Dingen zubringen. Das zeigt seinen starken Charakter. IV. Seine Persönlichkeit. Seine Persönlichkeit muß einen gewaltigen Eindruck gemacht haben. Einen jungen Mann, der im Zorn das Vaterhaus verließ, sich wochenlang im Kloster aufhielt und vor der Taufe stand, suchte er in Sabbatgewändern auf und sagte ihm nur die Worte: ״Ich verspreche Dir עולם הבא, wenn Du jetzt mit mir kommst“. Der junge Mann brach in Tränen aus und sprach zum großen Erstaunen der Klosterinsassen: ״Ja, Rabbi, ich gehe mit“. In einer seiner Gemeinden hatten die Frauen während seiner Abwesenheit statt der alten Haarverhüllung den Scheitel aufgesetzt. Der ש״ר sah im Scheitel, wie er sagte, einen Vorläufer der ״eigenen Haare“. Eine einzige Mahnrede genügte, um die Frauen zur Wiederaufnahme der alten Haartracht zu bewegen. Kennzeichnend ist, daß er an vielen Stellen, wo er im פלפול von den ראשונים spricht, sie nicht mit dem Worte גדולים, sondern קדושים bezeichnet. An einer Stelle, wo er ein scheinbar überflüssiges Wort in Raschis Erklärung bespricht, fließt ihm die Bemerkung aus der Feder: Es ist sicher, daß alle seine Worte כרוח הקודש geschrieben sind. Es sagt genug, wenn er in der Einleitung zu חידושי שמן רוקח sagt: ״Der die Herzen prüft, weiß und ist Zeuge, daß meine Absicht bei der Veröffentlichung dieser Werke nicht ist, aus der Lehre einen Spaten zu machen“ ח״ו, sondern meine Absicht ist der wahrhaftige Zweck, die תורה groß und herrlich zu gestalten“. Welchen Eindruck muß seine Persönlichkeit gemacht haben,

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