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Nahalat tsevi · 1937-01-01 · Heft 4-6 (Januar 1937) · p. Seite 105

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VII (5697) 1936/37
Issue
Heft 4-6 (Januar 1937)
Date
1937-01-01
Page
Seite 105 (sequence 19)
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165 und dieser führte die Söhne und Töchter seines Volkes mutig und kühn mit dem Chaurew in der Hand zum Chaurew! * * ★ Da sollte sieh ihnen göttliches Schöpfungswort vom Sinai, das dem Leben des jüdischen Volkes für immer Sinn und Inhalt verleiht, offenbaren in seiner Leben erfüllenden, Leben gestalt tenden Mannigfaltigkeit und doch so geschlossenen Einheit: die in Thauro schriftlich fixierten Wahrheiten, Lehren und Forde-! rangen stellte er ihnen voran, die aber erst durch das mündliche Offenbarungswort den lebendigen, reichen Inhalt empfangen, für deren Verwirklichung im Leben, nach Gottes Willen, die Führer und Lehrer des Volkes, das Kleinod bergend und wahrend, die schützenden mid fördernden gesetzlichen Weisungen gegeben — vom Sinaiwort der Thauro bis zu den letzten Auswirkungen, die dieses Gesetz im Schulchan Arach und seinen Minhogim erfahren hat, sollte es sich ihnen darbieten als die überwältigende Erfassung des ganzen Lebens in allen seinen Erscheinungen und Bestrebungen durch Gottes Willen, das Leben heiligend und adelnd zur gottgewollten harmonischen Schöne erhebend. — Ihm ist Gottes Thauro das Wissen vom Leben, sie ist ihm die Lebenweckende, Lebenerzeugende (הרה); wie aber Leben, als Teil des Schöpfungsganzen, nur im Schöpfer seine letzte Begründung erfährt, so bleibt ihm auch das Schöpfungsgesetz der Thauro — חוקי שמים וארץ nennen es die Propheten — in das gleiche Geheimnis gehüllt, das noch das letzte Naturgesetz dem forschenden. Menschensinn für immer entzieht. — Und so bedeutet ihm die Forschung nach טעמי המצות, nach Deutung der Gottesgesetze,; nichts anderes als der von Gott gewollte ehrfürchtig-scheue Versuch, den Elementen der göttlichen Schöpfungsgesetze der Thauro! sinnend und forschend nachzugehen, ihnen die Wirkungen abzulauschen, die ihre restlose Erfüllung auf das Leben ausüben, um aus den, wenn auch in tausendfältiger Strahlenbrechung, aufgefangenen Sinaiblitzen Schöpfungsabsichten in unendlicher Demut zu erahnen. — Von welchem Geist diese ״Versuche über Jißroels Pflichten“ getragen sind, unter welchen Voraussetzungen sie gelesen und auf genommen werden wollen, das alles hat der Verfasser in seiner ״Vorerinnerung“, wie er sein Vorwort nannte, in wuchtiger Programmatik niedergelegt. ״Gottes Gebot, heißt es daselbst, ist Pflicht im Kreise Jißroels, Gottes Wille der alleinige Verpflichtungsgrund aller unserer Pflichten. — ״Alles

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