Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VII (5697) 1936/37
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1936)
- Date
- 1936-10-01
- Page
- Seite 4 (sequence 6)
- Belongs to
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4, dieser Erdwelt und alle die leiblichen, geistigen und sittlichen Vermögen, in deren Entfaltung die Erdwelt seine Welt, in weleher sie die Menschenwelt wird, sein Gepräge tragend, in den Dienst seiner Zwecke umwandelt, gehoben; das ganze Leben des Denkens und Wollens, Schaffens und Handelns, Genießens und Leidens, das soziale, Familien- und volksgesellschaftliche Leben, das daraus erblüht, und die geschichtlichen Entwicklungen, in denen es sich entfaltet, mit einem Worte, eben die Welt der Natur, des inneren und äußeren Menschen und der Geschichte, in deren Verständnis mit immer fortschreitender Klarheit und Tiefe jeder Menschen bildende und erziehende Unterricht den jungen Menschen einführen, ihn zum Begreifen dieser Welt und ihrer Beziehungen zu ihm und seiner Beziehungen, Stellung und Bestimmung in ihr anleiten will, eben dieses ganze physische, geistige und sittliche Sein der hiniedigen Welt ist es ja, welches auch den Gegenstand der Belehrungen des Judentums bildet. In die Weit der von Himmel und Erde umspannten irdischen Existenzen führt es seine Jünger hin und fügt ihnen zu dieser ganzen Welt der Erscheinungen nur einen ein zig eh trans - zendentalen Begriff, den Gedanken: ״Gott“ hinzu, und zwar wiederum nicht Gott in seiner von Menschengedanken unfaßbaren, von Menschenwort unaussprechlichen Wesenheit an sich, sondern Gott in seiner Beziehung zur Welt und zu sich denken lernen, und so erst die Welt um sie und die Welt in ihnen unter dem Begriff jener Einheit sich zusammenfasse, der erst die ganze Mannigfaltigkeit der äußeren und inneren Erscheinungsweit zu einem Kosmos gestaltet, zu der Verwirklichung eines Einheitgedankens, der von dem denkenden Menschengeiste nachgedacht werden will und der ihm sein irdisches Universum und die innere Welt seines Denkens und Wollens zu einem Schauplatz gottentstammter und gottverwandter Erscheinungen adelt. Es ist kein außerweltliches, überirdisches, jenseitiges — für den Merischengeist meist und für den jugendlichen Geist gewiß — unfaßbares Gebiet, für welches die Institution des Judentums das Bewußtsein der zum Denken erwachenden Menschenseele in Anspruch nimmt, und es sind keine dunklen, ahnungsvollen Vorstellungen, keine von dem Menschenverstände unkonstruierbaren Gedanken, die sie dem jugendlichen Menschengeiste entgegenträgt, alle ihre Lehren wenden sich in allererster Linie an den Verstand und wollen nur durch klares Verständnis aufs Gemüt, den Quell der Entschließungen und des Wollens Ein-