Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VI (5696) 1935/36
- Issue
- Heft 10-12 (Juli 1936)
- Date
- 1936-07-01
- Page
- Seite 269 (sequence 15)
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m Statut gefunden. Wenn auch dieser Kampf und der Erfolg dieses Kampfes um die Reinheit der Idee, den Rabbiner Breuer führte, von dritter Seite nicht expressis verbis durchgeführt wurde, so hat doch Rabbiner Breuer selber die große Genugtuung empfunden, eine Agudas Jisroel im Verein vor allem mit dem Weltrabbinischen Rat, dem er angehörte, geschaffen zu haben, für die er sich rückhaltslos einsetzen konnte. ״Er begrüßte es daher in einer seiner Predigten, daß der gesetzestreue Weltverband der Agudas Jisroel nunmehr entschlossen sei, der Forderung כלל שהוא צריך לפרט ופרט שהוא צריך לכלל Rechnung zu tragen; das aber heißt: wie jede einzelne Gemeinde nicht des Anschlusses an den כלל an die Gesamtheit entraten kami, so darf auch und vielleicht noch mehr der כלל in seiner Organisation die lebensnotwendigen Interessen der auf dem Boden des אמת stehenden Gemeinden nicht gefährden oder gar verleugnen, weil der כלל sich nur aus den Gemeinden zusammensetzt, der כלל daher die Prinzipien nicht verleugnen darf, die den Gemeinden, wenn sie wahrhaft jüdische Gemeinden sein wollen, heilig sein müssen! — Wir begrüßen es daher mit aufrichtiger Freude, daß nunmehr die Agudas Jisroel unter Wahrung dieser prinzipiellen Forderungen und unter Beherzigung des וד״ אתנו אל תיראו entschlossen ist, den mannigfachen Gefahren, von denen die Gegenwart erfüllt ist, mutig und voll Vertrauen in Gottes Beistand entgegenzutreten und an die Lösung der großen Aufgaben heranzugehen, die unsere heißersehnte Geula herbeizuführen imstände sind. Heilige Pflicht eines jeden Jehudi ist es daher, einem solchen Verbände beizutreten und ihn mit aller Kraft in seinen Bestrebungen zu fördern, und wir zweifeln nicht, daß jedes treue Mitglied unserer Gemeinde unserer Aufforderung Folge leisten wird.“ II. Erez Jisroel: Man hat aus der Tatsache, daß Rabbiner Breuer זצ״ל im Verein mit den Gedaulim des Ostens (wie Brisker Raw זצ״ל, Reb Chajim Meisels-Lodz זצ״ל, Rabbi Sonnenfeld זצ״ל u. a. m.) sich mit aller Energie gegen den Pseudonationalismus des Zionismus wandte, den Schluß gezogen, daß seine Einstellung zu Erez Jisroel eine kalte, halbassimilatorische gewesen sei. Insbesondere hat die zionistische Presse versucht, ihn stets in die Kategorie der sogenannten ״Protestrabbiner“ einzureihen, welche seiner-