Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VI (5696) 1935/36
- Issue
- Heft 10-12 (Juli 1936)
- Date
- 1936-07-01
- Page
- Seite 264 (sequence 10)
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ihr Töchter, würdig des Vertrauens, הא*נה אמרתי vernehmt meine Rede, und wie die Weisen dazu bemerken: גדולה הבטחה שהבטיחן הקב״ך. לנשים groß ist das Vertrauen, das Gott den Frauen entgegenbringt, so hat auch unser Raw immerdar in Ehrfurcht sein Haupt geneigt vor der Würde der jüdischen Frau und von ihrer Weisheit, ihrem Verständnis und ihrer Gottesfurcht חכמות נשים בנתה ביתה die Erweckung und Erhaltung des תורה- Geistes in Haus, Familie und Gemeinde erwartet. Diesen Glauben an die jüdische Frau, den das von priesterlicher Hand genährte Altarfeuer seines eigenen Hauses in ihm entzündet hatte, er hat diesen Glauben an die jüdische Frau, allen Entartungen unserer Tage zum Trotz, sich treu bewahrt bis zum letzten Tage seines Lebens. Und wenn seine letzte Bitte, seine letzte Mahnung an seine Gemeinde dahin ging, eingedenk zu bleiben des Szepters der Zucht und Sitte, das Gott in die Hand der Frauen gelegt hat, wenn die letzten Gedanken unseres Raw der jüdischen Frau gegolten haben, wie sollten wir da nicht einstimmen in die schmerzliche Klage, die einst beim Tode des R. Jischmael erklang: בנות ישראל על ד ישמעאל בכינה Ihr Töchter Israels, weinet um euren Raw, der dahingegangen ist — — וכבוד עשו לו במותו מלמד שהושיבו ישיבה על קברו Das ist die eine Erklärung zu diesem Verse: Sie faßt Chiskijahu als den großen Regenerator des Thaurostudiums ins Auge. Eine andere Erklärung schließt sich in einer ברייתא in בבא קמא י״ז an, und diese zweite Erklärung meint: Die כבוד, die man ihm erwies, bestand nicht darin, daß man die ישיבה an seinem Grabe sich versammeln ließ, um Thauro zu lernen, אלא שהניחו ס״ת על מטתו ואמרו קיים זה מה שכתוב בזה man legte eine ס״ת auf seine Bahre nieder und sprach: Dieser da Lat erfüllt und aufrecht erhalten, was nieder geschrieben ist in ihr! Eingeleitet wird diese Ueberlieferung mit den rätselhaften Worten: לכבוד עשו לו במותו ״ זה חזק יה מלך יהודהEhre haben sie ihm erwiesen bei seinem Tode, das ist Chiskija, der König von Juda“, als ob nicht jedermann wüßte, und einer besonderen Feststellung es bedürfte, daß dieser Vers von Chiskija spricht. Die Lösung dieser Schwierigkeit, die den Erklärern viel zu schaffen macht, dürfte vielleicht im folgenden liegen. Die כבוד, die man Chiskija erwies, sie galt nicht seiner Person, sie galt nicht der Thauro, die er verbreitet hatte, sie galt dem König von Juda, sie galt dem Repräsentanten des jüdischen Staates, der den Staat als solchen der Souveränität der Thauro