Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VI (5696) 1935/36
- Issue
- Heft 4-6 (Januar 1936)
- Date
- 1936-01-01
- Page
- Seite 178 (sequence 68)
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176 finn des Jagdhundes dem Blicke Jeines Herrn., Nur muh diele Kunft, wenn fie nicht ausarten foll, durch Jirath hafchem erworben fein, und die foll man bei einem wirklichen Gelehrten eigentlich vorausfetzen*׳. Ungewollt hat Dr. Ritter mit diefen Worten das Geheimnis feiner und manches anderen Thorafürften Weltkenntnis geftreift: Ihnen allen gibt nicht dauerndes Sichbefaffen mit Weltlichem, fondern nur ihre tiefe Gottesfurcht felber Kenntnis und Wertfehätzung der Welt in den Sinn. Es ehrt unfer Zeitalter wenig, dab es nicht verfteht, folchen Groben das Leben im Amte bis zuletzt lebenswert zu geftalten. Dr. Ritter griff in die Autorität von Gemeindebehörden nur ein, wenn das Gewiffen ihm keine andere Möglichkeit lieb; als auch das nicht mehr geachtet wurde, was er in einem folchen Falle entfehied, zögerte er nicht, von der Stätte feines ihm lieb gewordenen Wirkens zu fcheiden und fich nun ganz der Thora zu widmen. Doch auch in der Stille feines Ruheftandes gönnte er fich keine Mube; in Heide bei Antwerpen, wo er zunächft 1928 Aufenthalt nahm, war er noch rührig für das Zuftandekommen und den Fortbeftand der dortigen Jefchiwa tätig, die gerade jetzt als Vorbereitungsftätte für Erez-Jisroel-Auswanderer grobe Segens- Wirkung entfaltet. — - Wer noch in feiner Antwerpener Zeit mit feinem Verehrerkreis in Verbindung ftand, wird auch wiffen, wievielen Gemeinden und Einzelnen er noch von dort aus bis zum Erlöfchen feiner Gefundheit durch fein hupendes Thorawiffen zum Gewiffensberater geworden ift. Statt leiblicher Nachkommen, die ihm nicht befchieden waren, trauert ein ganzes Gefchlecht um ihn. Wir wollen, ein jeder nach feinem Können, feiner Thora und feinen Idealen leben. ת׳נ׳צ׳ב׳ה׳ Kurze Geschichte des Gottesstaates. Von Rabbiner Dr. L. Breslauer, Fürth i. B. (Schluß). Und aubenpolitifch. Zur Klärung: Menfchengefellfchaftliehe Punkte des geringften Widerftandes haben es an fich, ein Intereffe zu erregen, das nicht immer harmlos ift. Dabei können wir die Völker nicht zwingen, uns zu verftehen. Aber fehon von