Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VI (5696) 1935/36
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1935)
- Date
- 1935-10-01
- Page
- Seite 59 (sequence 61)
- Belongs to
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körperlicher Arbeit sein Dasein fristen muß, eine Folge menschlicher Schuldverstrickung, die nach Sühne und nach Abhilfe ruft, 2. H. P. A. J. erachtet die Betätigung des jüdischen Ärbeiters in E. J. auf dem Gebiete der Landwirtschaft als die riehtigste. H. P. A. J. fordert aber mit allem Nachdruck für ihre Mitglieder die Schaffung der Möglichkeit der Ansiedlung nach einigen Jahren der Bewährung. H. P. A. J. fordert den Zusammenschluß in landwirtschaftlichen Kibbuzim, die den Grundstock der künftigen Ansiedlungen abzugeben haben. H. P. A. J. fordert, daß die Weltaguda sich für das Schicksal der Kibbuzim verantwörtlich fühle, die in ihrer Geschlossenheit als wahre Pionier- Stätten für die Herrschaft der Thora im neuen E. J. zu erachten sind, und daß sie ihren Mitgliedern die feste Ansiedlung nach den Jahren der Bewährung garantiere. 3. H. P. A. J. bekämpft die wirtschaftliche Erscheinung des ländlichen Lohnarbeiters, der je nach der Konjunktur von Ort zu Ort zieht, um sich von Tag zu Tag Arbeit zu beschaffen. H. P. A. J. fordert für die ländlichen zirbeiter Bodenständigkeit. B) Gewerbliche Arbeiter. 1. Gewerbliche Arbeiter unterliegen leicht der Gefahr der Verstädterung. In der Stadt gehen sie der Arbeiterbewegung oft verloren. Auch hängen gewerbliche Arbeiter in hohem Maße von der Konjunktur ab. 2. Sofern Tauglichkeit für ländliche Betätigung nicht vorliegt, erstrebt H. P. A. J. für ihre Arbeiter die Bildung gewerblicher Arbeitergenossenschaften. c) Handwerker. Tüchtige gelernte Handwerker sollen sich an geeigneten Plätzen fest niederlassen. H. P. A. J. soll ihnen die Beschaffung von Handwerkszeug gegen ratenweise Abzahlung ermöglichenv. III. Wirtschaftliche Gerechtigkeit. 1. H. P. A. J. fordert den Aufbau von E. J. im Geiste der Thora. Hierunter versteht H. P. A. J. ebenso die Beobachtung des Sabbath wie die Beobachtung der von der Thora geforderten sozialen Gerechtigkeit. Abrahams Nachkommen sollen den Weg Gottes hüten, um Zedakah und Mischpat zu üben. Wer gegen Zedakah und Mischpat verstößt, hat auch den Weg Gottes verfehlt. H. P. A. J. wird sich mit unnachsichtiger Strenge gegen