Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VI (5696) 1935/36
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1935)
- Date
- 1935-10-01
- Page
- Seite 58 (sequence 60)
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2. H. P. A. J. fordert, daß die von der Regierung erzielten Ueberschüsse dazu verwendet werden, um die Arbeiter gegen x4rbeitslosigkeit, gegen Unfall, Krankbeit und Invalidität zu versichern. 3. H. P. A. J. fordert umfassende Gesetze gegen Kinder- und Frauenarbeitsmißbrauch sowie ein Gesetz über die Arbeitszeit, 4. H. P. A. J. fordert, daß neben dem Sabbath noch* mindestens ein halber Tag durch gesetzliche Maßnahme als arbeitsfrei erklärt werde, damit die Arbeiter an ihm sich sportlich oder sonstwie gesundheitlich betätigen können. 5. H. P. A. J. fordert gesetzliche Maßnahmen gegen den Mietwucher und gegen den Preiswucher. b) Agudistische Maßnahmen. 1. In Erkenntnis, daß die finanziellen Leistungen der Weltaguda für E. J. noch durchaus ungenügend sind und ein Versagen der Weltorthodoxie in E. J. nicht nur für das Nationalheim, sondern auch für die Gola die verhängnisvollsten Folgen nach sich ziehen würde, fordert H. P. A. J., daß die Welt aguda eine umfassende Propaganda in der ganzen Welt für den religiösen Aufbau von E. J. betreibe. H. P. A. J. ist bereit, für diese Propaganda geeignete Arbeiter zur Verfügung zu stellen. An der Spitze der Propaganda aber müssen die Persönlichkeiten stehen, die zur Leitung der Aguda berufen sind. Diese Personlichkeiten dürfen sich nicht damit begnügen, von ihrem Wohnsitz aus die Dinge auf schriftlichem Wege zu fördern. Sie müssen unausgesetzt durch Reisen die ,Propaganda im Fluß erhalten. 2. Solange gesetzliche Maßnahmen noch nicht bestehen, muß H. P. A. J. ihre Mitglieder gegen die unter Ziffer a 2 genann־ ten Gefahren versichern. Ohne die energischste Hilfe der Gola wird dies nicht möglich sein. II. Wirtschaftliche Ziele, a) Landwirtschaft. 1. Die wirtschaftliche Erscheinung des jüdischen Arbeiters, der nichts besitzt als die Kraft seiner Hände, die er von Fall zu Fall verkaufen muß, entspricht in keiner Weise dem Idealbild unserer Ueberlieferung, wonach jeder Jude ein Königssohn ist, berufen und bestimmt, in Gottes Land ein jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum zu sitzen. Im Sinne unserer Ueberlieferung erblickt H. P. A. J. in der Wirtschaftliehen Erscheinung des jüdischen Arbeiters, der unter schwerster