Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VI (5696) 1935/36
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1935)
- Date
- 1935-10-01
- Page
- Seite 57 (sequence 59)
- Belongs to
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und im Einklang mit den Gesetzen der Thora zentral durchorganisiert sind. Auch das Erziehungswesen der Gemeinden und ihrer Verbände muß den Gesetzen der Thora entsprechen... 3. H. P. A. J. erachtet unter den gegenwärtigen Verhältnissen die Einheit in E. J. auf den Gebieten von Politik und Wirtschaft für notwendig. Diese Einheit kann aber nur erreicht werden, wenn die Gemeinden und ihre Zusammenfassung als politische und wirtschaftliche Verbände sich mit dem Erzieaungswesen nicht befassen und wenn Garantien geschaffen sind, daß die Steuern keine Verwendung finden, die gegen die Gesetze der Thora verstößt. 4. H. P. A. J. fordert eine Umgestaltung der Verfassung der K. J., die den Forderungen gemäß Ziffer 2 und 3 entspricht. III. H. P. A. J. und Histadruth Haowdim. 1. H. P. A. J. lehnt H. H. gemäß I, 4 ab. Kein Mitglied der H. P. A. J. darf zugleich Mitglied der H. H. sein. 2. H. P. A. J. fordert für ihre Mitglieder das Recht auf Arbeit. Sie protestiert mit höchstem Nachdruck gegen die Versuche der H. H., Mitglieder der H. P. A. J. durch Maßnahmen des wirtschaftlichen Boykotts zu zwingen, ihrem Gewissen zuwider in die H. H. einzutreten. Gelingt es nicht, durch gütliche Verhandlungen die H. H. von diesen Versuchen abzubringen, so fordert H. P. A. J., daß für ihr Recht auf Arbeit der Schutz dei Regierung, notfalls der Schutz des Völkerbundes, angerufen werde. IV. H. P. A. J. und Revisionismus. H. P. A. J. lehnt den Revisionismus gemäß I, 3 ab. Kein Mitglied der H. P. A. J. darf zugleich Mitglied der revisionistisehen Partei sein. B. Wirtschaftliche Forderungen. I. H. P. A. J. und Arbeiterschutz, a) Gesetzliche Maßnahmen. I. Palästina steht unter der Herrschaft der Mandatarmacht. Diese ist verpflichtet, das Land für eine moderne Wirtschaft zu erschließen. Palästina darf nicht als eine Kolonie behandelt werden, deren Einkünfte thesauriert werden. Die gegenwärtig herrschende Prosperity darf den Blick nicht von den Gefahren ablenken, von denen die Arbeiter bei einer länger währenden Krise bedroht sein würden.