Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VI (5696) 1935/36
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1935)
- Date
- 1935-10-01
- Page
- Seite 56 (sequence 58)
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56 all, wo es thoratreue jüdische Arbeiter gibt, muß die Gründung von H. P. A. J. in Angriff genommen werden. Die Exekutive der H. P. A. J. in Polen wird beauftragt, unverzüglich die Fühlung mit den in Betracht kommenden Ländern aufzunehmen, um die unmittelbare Verbindung mit bereits bestehenden H.P. A. J. und die Gründung von H. P. A. J. zu betreiben. Geeignete Propagatoren sollen entsandt werden. II. H. P. A. J. und Keneßeth Jisrael. a) H. P. A. J. und Zionismus. 1. H. P. A. J. erachtet den Zionismus als eine geistige Bewegung, die geeignet ist, das jüdische Volk aus der ihm von Gott zugewiesenen Lebenssphäre der Thora herauszureißen und damit zu vernichten. 2. H. P. A. J. verkennt keineswegs die praktischen Leistungen des Zionismus in E. J. auf wirtschaftlichem Gebiet und seine geschichtliche Funktion im Dienste der Errichtung des Nationalheims. H. P. A. J. erblickt im Zionismus das Wachwerden des nationalen Jezer, berufen und bestimmt, den nationalen Jezer hatauw auf den Plan zu rufen, der das thoratreue jüdische Volk, wenn es auf der Höhe seiner Aufgabe s^eht, der Verheißung entsprechend in sein Land zurückbringen kann. b) H. P. A. J. und Misraehi. 1. Solange der Misraehi nur eine zionistische Fraktion ist und den zionistischen Kongreß, der die Herrschaft der Thora nicht anerkennt, als oberste Legislative betrachtet, lehnt H. P. A. J. den Misraehi ab. 2. H. P. A. J. verkennt nicht, daß die Zielsetzung des Poel Hamisrachi in E. J. vielfach die gleiche ist wie die ihre. II. P. A. J. wird es sich angelegen sein lassen, unter voller Wahrung ihres grundsätzlichen Standpunktes Beziehungen zum Poel Hamisrachi zu pflegen, die sich von jeder persönlichen Gehässigkeit freihalten und geeignet sind, die Herzen einander näher zu bringen, bis die Möglichkeit kommt, die Einheitsfront aller thoratreuen Arbeiter von E. J. auf Basis der allein herrschenden Thora in Selbständigkeit zu errichten. c) H. P. A. J. und Keneßeth Jisrael. 1. H. P. A. J. lehnt K. J. in ihrer heutigen Verfassung als unvereinbar mit den agudistischen Grundsätzen ab. 2. H. P. A. J. fordert in E. J. Gemeinden, die als religiöse Gemeinden eindeutig die Alleinherrschaft der Thora anerkennen