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Nahalat tsevi · 1935-10-01 · Heft 1-3 (Oktober 1935) · p. Seite 55

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VI (5696) 1935/36
Issue
Heft 1-3 (Oktober 1935)
Date
1935-10-01
Page
Seite 55 (sequence 57)
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$5 trag abzuführen, der der Leistung der Ortsgruppen an die Landesorganisation entsprechend der Kopfzahl gleichkommt. 3. H. P. A. J. fordert gegenüber der Landesorganisation volle Autonomie in allen ihren inneren Angelegenheiten, sowie in allen Angelegenheiten, die eigentliche Arbeiterinteressen betreffen. Konflikte entscheidet der Waad Hapoel der Weltorganisation, c) Poalim und Rabbinischer Rat. 1. Hinsichtlich der für die agudistische Organisation legitimen rabbinischen Autoritäten nimmt H. P. A. J. keine Sonderstellung ein. 2. H. P. A. J. fordert, daß die rabbinischen Autoritäten, soweit sie nach der agudistisehen Verfassung dazu berufen sind, im Namen der Thora Entscheidungen zu treffen, sich eine genaue Kenntnis der einschlägigen wirtschaftlichen und sozialen Tatbestände verschaffen, um nicht darauf angewiesen zu sein, erst von Fall zu Fall sich mühsam in die Verhältnisse einzuarbeiten oder gar fremden Belehrungen ihr Ohr zu leihen. Sie müssen Leben und Treiben der agudistisehen Arbeiter aus eigener Auffassung kennen lernen und um ihr Wohl und Wehe sich fortgesetzt aus eigener Initiative bekümmern. 3. H. P. A. J. fordert, daß einige rabbinische Autoritäten sich ganz besonders mit den Arbeiterverhältnissen und allen mit ihnen in Zusammenhang stehenden Fragen vertraut machen, um den agudistisehen Arbeitern als Wirtschaftsführer zur Seite stehen zu können. d) Poalim und Waad Hapoel. 1. H. P. A. J. anerkennt den verfassungsmäßig gewählten Waad Hapoel der agudistisehen Weltorganisation für die Dauer seiner Wahlperiode als oberste Exekutive gemäß der agudistisehen Verfassung. 2. H. P. A. J. fordert für alle ihre Mitglieder das aktive und passive Wahlrecht zur Keneßia Gedola. 3. H. P. A. J. fordert, daß die Keneßia Gedola entsprechend der agudistisehen Verfassung regelmäßig und zur vorgesehenen Zeit einberufen werde. e) Poalim als Weltorganisation. 1. H. P. A. J. fordert den Zusammenschluß aller P. A. J. der Länder zu einer Poalim-Weltorganisation. 2. Das thoratreue jüdische Volk befindet sich in der ganzen Gola in einem Zustand fortschreitender Verarmung. Ueber-

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