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Nahalat tsevi · 1935-03-01 · Heft 7-8 (März 1935) · p. Seite 224

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
V (5695) 1934/35
Issue
Heft 7-8 (März 1935)
Date
1935-03-01
Page
Seite 224 (sequence 70)
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224 Darum warnte er vor den ״Lügenpropheten des Volks begriff es“, vor einer Aera der Konzessionen!. Man hat ihm das oft verargt; welch heiße Liebe aber zum jüdischen Kinde, zum Menschen überhaupt in seinem Herzen glutete, das beweist diese Rede jedem» der zu hören verstand, der zu lesen versteht, und! ebenso die Rede, in der er die vor Gott zu Vertiefenden Beziehungen zwischen Eltern und Kindern besprach. Den ״Suchenden“ möchten wir sagen, nicht kommet und leset, sondern kommt und hört. Das Buch hat euch viel zu sagen. P. K. ספי חכמה עם נחלה חלק שלישי דרשות למועדי ד ולאיזה שבתות השנה ואיזה חידושי הלכות von Rabbiner Dr. Hermann Klein, 1935/5695. Der in der jüdischen Welt als. Redner und Schriftsteller bekannte Autor hat auch in dem vorliegenden dritten Teile seines Werkes ״Chochmo im nachlo“ gezeigt, daß er zur Gruppe jener Kanzelredner gehört, die es nicht nötig haben!, durch eine Fülle schillernder Phrasen die Leere des Inhalts zu überdecken. Er bringt nur in gedrängter Kürze den Inhalt von 52 Predigten (größtenteils in der Synagoge im Goethepark, Berlin, gehalten). Die im Vorwort gekennzeichnete Methode einer Homiletik im Geiste Rabbiner Hirschs זצ״ל, die in die Worte unserer Weisen nicht die eigenen Gedanken hineinlegt, sondern deren Wahrheitsgehalt auf zuspüren versucht, hat der Autor in den Predigten durchgeführt. Sie bilden für jeden Kenner eine reiche Fundgrube jüdischer Erbauung. Der zweite Teil des Werkes enthält eine Reihe halachischer Gutachten, darunter auch das in der letzten Nummer des Nachalath Zewi über קנין פרות veröffentlichte, ferner eine außerordentlich instruktive Teschuwo über die aktuelle Frage der elektrischen Betäubung vor dem Schächten. Von großem Interesse ist auch die ausführliche Antwort, die in Bezug auf das ״Thora im derech erez“־Prablem an einen nicht genannten Rabbiner gerichtet ist, der es in Zweifel zieht, ob es heutzutage in Deutschland noch gestattet sei, profanen Unterricht in höheren jüdischen Schulen zu erteilen und den Weg zu gehen, den die großen Führer der deutschen Orthodoxie Rabbiner Hirsch זצ״ל und Rabbiner Hildesheimer *זצ״ל unsere Generation geführt haben. Das Gutachten beleuchtet die Frage nach allen Seiten hin und kommt zu einem absolut positiven Resultat. Der Preis des Buches, welcher RM. 3.— beträgt, ist angesichts des sauberen Druckes unjd der guten Ausstattung nicht hoch. Zu beziehen im Selbstverlag des Verfassers; Berlin NW 87, Solingerstraße 9 oder durch den Verlag der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft, Frankfurt a. M., Hanauerlandistr. 15. — — n. Gerson Stern: Weg ohne Ende. Ein jüdischer Roman. Erich Reiß-Verlag. Berlin 1935. 475 Seiten. Eingebettet in Idylle und Elegie jüdischer Mädchenherzen, umrahmt von großen Gestalten des 18. Jahrhunderts, gibt uns die Erzählung ein

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