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Nahalat tsevi · 1935-01-01 · Heft 4-6 (Januar 1935) · p. Seite 137

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
V (5695) 1934/35
Issue
Heft 4-6 (Januar 1935)
Date
1935-01-01
Page
Seite 137 (sequence 71)
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andefes dar als die durch schlüssige Handlung erfolgende Leugnung Gottes als den ausschließlichen Lenker aller Geschicke.1 Mit diesem systematischen und ihr Wesen darstellenden Überblick über die nach jüdischem Strafrecht bestehenden Religionsverbrechen glaube ich meine Behauptung bewiesen zu haben, daß ihnen allen, trotz ihrer verschiedenartigen Tatobjekte nur ein einziges Schutzobjekt eigen ist: die Anerkennung Gottes durch die Menschen, so wie Er Sich ihnen offenbart hat. (Wird fortgesetzt.) Chronik. Nummer 14 der ausgezeichnet redigierten agudistischen Wochenschrift ״Darkenu“,Warschau vom 27. Tebeth, dem Jahrzeitstage von Rabbiner Hirsch, enthält eine außerordentliche Fülle interessanten Materials zu der heute öfters besprochenen Frage, inwieweit das Lebenswerk Rabbiner Hirschs eine spezifisch deutsch-jüdische Angelegenheit, gebunden an die Zeit seines Wirkens, war oder zukunftsträchtig auch mit starker Wirkung auf die jüdischen Volksmassen des Ostens. Es sei zunächst darauf hingewiesen, daß der von Rabbiner Dr. Raphael Breuer s. A. in seiner letzten Rede (Nachalath Ziwi Jahrgang II, Seite 113) ausgesprochene Gedanke von dem Zusammenhang von Rabbiner Hirsch mit dem Chassidismus, hier aus chassidischen Kreisen des Ostens selbst eine wertvolle Bestätigung findet in einer Klarheit, von der nur zu wünschen wäre, daß sie im Westen einen Widerhall fände. "עלינו להראות שאין שום דבר מבדיל בין שיטתו של רש״ר הירש זצ״ל ובין שיטת החסידות שבמזרח. ולא זו בלבד, אלא שגוף שיטתו של רש״ר הירש במערב אינו אלא כעין התגלות החסידות בנוסחה המערבית14 In einem zweiten Artikel wird auf die Tatsache hingewiesen, daß Rabbiner Hirsch als der eigentliche Gründer der Agudas Jisroel anzusprechen sei, wenn auch der Name der Agudas Jisroel erst 25 Jahre nach seinem Tode genannt wurde, da er als Gründer der ,Freien Vereinigung" zum ersten Male bewußt die Organisierung der Orthodoxie als Forderung empfand, es ist ungemein charakteristisch, daß der in Warschau lebende Autor dieses Artikels klar die Zusammenhänge naehweist, die zwi- 1 vgl. Marmorstein, The Old Rabbinic Doctrine of God I S. 160.

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