Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- V (5695) 1934/35
- Issue
- Heft 4-6 (Januar 1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 114 (sequence 48)
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114 wähnten rabbinischen Autoritäten zu lösen. So wurde beispielsweise die anfänglich aus Ersparnisgründen in den unteren Klassen eingeführte Coedukation von Knaben und Mädchen auf den Wunsch des zuständigen Rabbinats vollkommen abge&chafft und die Palästina-Centrale hat sich gerne bereit erklärt, die hierdurch entstehenden Mehrkosten ihrerseits zu übernehmen. Im einzelnen wird über den Schulbetrieb und die Gestaltung des Lehrplanes folgendes mitgeteilt: Zu Beginn des Unterrichts trug derselbe den Charakter eines Schulzirkels, dem besonders Kinder im Alter von 7—14 Jahren angehörten. Die finanziellen Schwierigkeiten waren groß, es waren keine geeigneten Räume vorhanden, weshalb der Unterricht auf den Vor- und Nachmittag verteilt werden mußte. Es fehlte Unterrichtsmaterial. Die Vorkenntnisse der Kinder in jüdischen und profanen Disziplinen waren sehr verschieden. Die wenigsten Kinder hatten in Iwrith die ausreichenden Grundlagen. Der Unterricht wurde damals in drei Gruppen erteilt, mit zusammen 68 Wochenstunden. Als Lehrer waren die Herren Dr. Cohn, Jacobowitz und Goldschmidt angestellt. Nachdem geeignete Unterrichtsräume im jetzigen Schullokal in der Rechow Hachabaschim vorhanden waren, nahm der Unterricht festere, schulähnliche Formen an. Bei Beginn des neuen Schuljahres Anfang Cheschwan betrug die Schüler zahl bereits annähernd 40. Im Laufe der letzten Monate kamen weitere Neuanmeldungen, so daß am 1. Schwat die Schule bereits 43 Kinder zählte. Die Schule umfaßt folgende Klassen: I. Klasse 18 Kinder im Alter von 6—8 Jahren, II. Klasse 9 Knaben im Alter von 8—10 Jahren, III. Klasse 7 Mädchen im Alter von 8—10 Jahren, IV. Klasse 3 Mädchen im Alter von 10—13 Jahren, V. Klasse 6 Knaben im Alter von 12—14 Jahren. Der Unterricht wird zur Zeit erteilt von folgenden vollbeschäftigten Lehrkräften: Herr Dr. M. Cohn-Hamburg, Fräulein Blechmann, Litauen, Frl. Lonnerstädter, Frankfurt a. M. Ferner sind teilweise beschäftigt: Herr Jacobowitz und Herr Kutscher. Die Zahl der Wochenstunden ist in ihrer Verteilung auf religiöse und profane Fächer folgendermaßen eingeteilt: Klasse I 21 Wochenstunden, davon 10 für religiöse Fächer u. 11 für prof. 11 28 99 ״ 18 ״ 99 yy 10 ״ III 25 ״ 12 ״ 99 yy 13 ״ IV 27 ״ 13 ״ 99 yy 14 ״ V 31 99 ״ 23 ״ 9t yy 8 ״