Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- V (5695) 1934/35
- Issue
- Heft 4-6 (Januar 1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 80 (sequence 14)
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rufung unseres Stammvaters den Staaten angemaßter Souverän{־ tat den Thorastaat der Gottessouveränität entgegenzustellen; wie er dann mit höchster Einfühlungskraft die Wesenszüge unserer Stammväter schildert und uns alsdann die klarste Einsicht übermittelt, wie Gott die ewige Nation gründet und konstituiert; wie er die charakteristischen Züge des ewigen Zivilrechts des Gottesstaats zeichnet, um alsdann mit einer Ergriffenheit ohnegleichen gerade diejenigen Institutionen des Gottesstaats in aktualisierender Eindringlichkeit zur Darstellung zu bringen, von denen freilieh das zionistische und das liberale Assimilantentum nichts wissen möchte: also das Heiligtum und seine Geräte, den Opferdienst, die Lehre von Reinheit und Unreinheit und die Lehre vom Aussatz; wie er das Individualrecht und namentlich das Sozialrecht des Gottesstaats lehrt, letzteres fast wie ein Programm für den unmittelbar bevorstehenden Volksaufbau in Erez Jißroel; und wie er schließlich, nach Darstellung der Wüsten Wanderung und ihrer mannigfachen Episoden, die Reden unseres scheidenden Lehrers Moses begleitet, um am Ende mit ihm in den jubelnden Hymnus von der Ewigkeit der jüdischen Nation und von der Ewigkeit des Gottesworts inmitten der jüdischen Nation einzustimmen: wer dieses unvergängliche Werk gelesen, gelernt und immer wieder gelernt hat, dem ersteht Rabbiner Hirsch in der Tat als der große Wegweiser der jüdischen Nation in ihre nationale Geschichte, als der große Künder des Gottesstaats der Zukunft als Ziel dieser nationalen Geschichte, als der große Mahner der jüdischen Nation zur Rückkehr in ihre aktive Nationalgeschichte, zum Aufbau des jüdischen Volks, um es bereitzustellen für seine Wiedervereinigung mit dem jüdischen Land im Gottesstaat. Zwischen אז/לר und קדם, zwischen ויהי und והיה stand Rabbiner Hirsch. Aber Gott hatte die aufnehmende, die aufbewahrende und fortgestaltende Hand der Geschichtslenkung auf ihn gelegt. VI. Zurück in die jüdische Nationalgeschichte der Gottesstaatsentwicklung; Ueberwindung der Vielgestaltigkeit des modernen דרך ארץ im Sinne der Bereitstellung des jüdischen Volks für das kommende, Zion huldigende Jeruscholajim; zurück in die jüdische Nationalgeschichte auch im Sinne vom Gotteswort geforderter Verherrlichung des Gottesnamens inmitten der Völker der Erde: hat die Entwicklung der Dinge nach dem Heimgange