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Nahalat tsevi · 1934-10-01 · Heft 1-3 (Oktober 1934) · p. Seite 62

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
V (5695) 1934/35
Issue
Heft 1-3 (Oktober 1934)
Date
1934-10-01
Page
Seite 62 (sequence 64)
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62 זה רפחותח מכת נ׳ אף שנראה כסותר את הגדר ויוצא מן הכלל הל״מ הוא. ואגב אורחא אעורר מה שנלע״ד בענין משמעות מלת "שיעור" והוא כי אין פירושה בכל מקום מדד. מסוימת ומוגבלת מכל הצדדין ואדרבה הקורא המדקדק לפעמים ישמע מתוכה הברת קול דממה דקה ממשמע אומד ושקול הדעת. לדוגמא שבת לה: בדר׳ יוסי ברבי חנינא: שהרי נתנו חכמים שיעור לחזן הכנסת להוליך שופרו לביתו, שפירושו, חכמים הרחיבו זמן קבלת שבת לחזן הכנסת אחר שש תקיעות כמו שצריך להוליך שופרו לביתו. והנה שיעור זה תלוי בודאי מכל וכל ברעיונו וחשבונו לפי אורך הדרך. וכ*כ מ־ק ג: א־כ נתנה תורה שיעור לכל אהד בידו (וכמוהו בהרבה מקומות א*כ נתת דבריך לשיעורין) משמעו היפך ממדה קצובה השוה לכל אדם. ודוק. [וע״ע ציון ע׳־ח]. seine Schlußfolgerungen anerkennen. Im Gegenteil, wir bestreiten einen großen Teil derselben. Aber wir finden darin einen ganz neuen Weg zur Lösung der jüdischen religiösen Probleme. Viele wahre Gedanken und einen offenen Blick und was uns noch viel wichtiger erscheint, eine ehrliche und wahre Begeisterung, ein heiliges Feuer, welches die Herzen entzündet.“ Rezensent gibt nun eine genaue Analyse des Buches und kommt zu dem Resultate, daß man zu einer eingehenden Auseinander- Setzung mit dem Verfasser ein eigenes Buch schreiben müßte. Im Gegensatz zu Scholem glaubt er auch keineswegs, daß die Schlußtendenz dieses Buches in Bezug auf Erez Jisroel utopisch sei. Er schreibt vielmehr, daß die zukünftige Entwicklung abgewartet werden müsse, und daß die schon jetzt vorhandenen Ansätze der agudistischen Erez Jisroel-Jugendbewegung nicht bagatellisiert werden dürfen. ״Im Gegenteil. Mit ganzem Herzen und gespannter Sehnsucht sehen wir diese Entwicklung an und erwarten, daß der Aufbau Erez Jisroels mit dieser Jugend mitvollzogen werde, ob er sich jetzt unter dem Ideal der ״Meta-Geschichte‘4 verwirklicht oder im Rahmen der einfachen Geschichte des jüdischen Volkes . . . Auf alle Fälle verdient Breuers Buch aus formalen und1 inhaltlichen Gründen einen Ehrenplatz in der religiösen Literatur unseres Volkes.“ Wir glauben, daß die unwillkürliche Beurteilung oder Verurteilung der Scholem’schen Gedankengänge, welche in dieser Rezension enthalten ist, die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“ und ihre Leser noch wesentlich nachdenklicher stimmen müßte, als jede Beurteilung, die von unserer Seite erfolgt. Scholem kann die Parteibrille nicht los werden. Kleinmann hat vielleicht durch die größere Distanz den Mut und die Fähigkeit, die große Konzeption des neuen Kusari anzuerkennen, obwohl er sich absolut bewußt ist, daß das Buch im stärksten Gegensatz zur zionistischen Ideologie steht. Redaktionsschluss der nächsten Nummer: 25. Teweth 5695 / 31 .Dezember 34

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