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Nahalat tsevi · 1934-10-01 · Heft 1-3 (Oktober 1934) · p. Seite 32

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
V (5695) 1934/35
Issue
Heft 1-3 (Oktober 1934)
Date
1934-10-01
Page
Seite 32 (sequence 34)
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entfiel, obwohl nach allgemeinen Grundsätzen aus subjektiven Gründen (mangels התראה) die Todesstrafe nicht zu vollziehen gewesen wäre. Es findet mithin auf diese Weise der פשט des Zusammenhanges dieser Verse mit dem Fall des Lästerers durch den דרש die erforderliche Aufklärung. Die Gegenüberstellung zwifchen Tötungsdelikten und אדם המזיק, aus welcher der חנא דבי חזקיה sein Prinzip entwickelt, ist nun keineswegs eine rein äußerliche. Nach Auffassung von Rafchi (מכות ט. דה לפיכך) war für das Recht der בני נה ganz allgemein der subjektive Tatbestand, das Verfchulden, ohne Einfluß auf die Rechtsfolgen (Todesstrafe). In der תורה ist dieser Rechtszustand für das Strafrecht beseitigt, für das Zivilrecht jedoch beim אדם המזיק aufrecht erhalten geglieben. (אדם מועד לעולם) Die Zusammenfassung beider Tatbestände bringt daher zum Ausdruck, daß die Differenzierung keine vollständige ist, vielmehr auch im Strafrecht latent noch das ursprüngliche Prinzip herrfcht, daß der subjektive Tatbestand für die Folgen bedeutungslos ist. Praktifch wirkt fich das dahin aus, daß hinfichtlich zivilrechtlicher Ansprüche die aus subjektiven Gründen nicht verhängte Todesstrafe als verwirkt gilt und fie ausfchließt. Daher wird es auch verständlich, daß der Tatbestand des Tötungsdeliktes ואיש כי יכה כל נפש אדם מות יומת ganz uneingefchränki die Todesstrafe vorfieht, ohne nach dem für die תורה geltenden Verfchuldensprinzip zu differenzieren. Es soll ja gerade die uneingefchränkte Verwirkung der Todesstrafe in zivilrechtlicher Hinficht zum Ausdruck kommen. II. Die ersten beiden Verse von 4) מסעי. B. M. 33,1 —2): אלה מסעי בני ישראל אשר יצאו מארץ מצרים לצבאתם ביד משה ואהרן. ויכתי משה את מוצאיהם למסעיהם על פי ה׳ ואלה מסעיהם למוצאיהם enthalten außerordentliche Schwierigkeiten für eine finngemäße Auslegung. Es fällt zunächst fchwer, die Begriffe מסעיהם und מוצאיהם gegeneinander abzugrenzen. Den üblichen Übersetzungen ״Züge" und ״Auszüge״ ist fchwer eine differenzierte Bedeutung abzugewinnen, umsomehr als im ersten Verse das Verb יצאו den Begriff מסעי erläutert. Eine weitere Schwierigkeit liegt in der Umkehrung der Reihenfolge der beiden Ausdrücke im zweiten Verse. Außerdem fällt es fchwer, den selbständigen Sinn des ersten Verses, der ja bereits einleitend auf die folgende Aufzählung der Stationen hinweist, neben dem zweiten Verse zu erfassen.

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