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Nahalat tsevi · 1934-08-01 · Heft 11-12 (August 1934) · p. Seite 324

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
IV (5694) 1933/34
Issue
Heft 11-12 (August 1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 324 (sequence 46)
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324 find die Stangen, 25, 25 und 30, 4 dagegen die Ringe, wahrend für Stangen ohne Artikel steht: um zu tragen, also nur für die Zeit des Tragens. Halachifch ist vielleicht der Unterfchied der, dafe die Entfernung der Stangen der Lade die Übertretung eines Verbotes und als solches die 39 Schläge nach fich zieht, während für die Stangen des Kupferaltars dieses Verbot nicht in der negativen Form ausgedrückt ist, das Verbot zwar existiert, aber nicht die 39 Schläge nach fich zieht. Soweit ich sehen konnte, bemerkt niemand etwas Pofitives. 2, 1215 אך ביום הראשון... מיום הראשן עד יום השבעי Da מיום הראשן עד יום השבעי nur hei&en kann ״vom ersten Tag des Festes bis zum liebten Tag״, so greift das הראשון durch die volle Schreibung in seiner Bedeutung über das defektiv gefchriebene hinaus und bedeutet einen Tag früher, so dah durch die verfchiedene Schreibweise der Pebachim 5 a gegebene ein, in logifcher Erörterung, durch die Schreibung seine Bestätigung erhält. 2, 25 j0 wird die Anfertigung eines ארון befohlen, die Ausführungsbestimmungen erstrecken fich bis V. 23, es trennt nicht einmal eine סתומה den ארון von dem Befehl zur Anfertigung des Deckels mit den Cherubim, daher V. 14-21 ארן, da der Kasten ohne Deckel plus Cherubim fehlerhaft ist, erst mit beiden ist er ארון. חכם עדיף מנביא Die in der jüngsten Nummer unserer Zeitschrift veröffentlichten Kundgebungen von Kabb. Hirsch anläßlich der österreichischen Judenemanzipation veranlaßten einen Freund unseres Blattes, uns den nachfolgenden Aufruf zur Verfügung zu stellen, in welchem ßabb. Hirsch sofort im Anschluß an die gewährte Emanzipation die mährischen Gemeinden auffordert, die jüdische Jugend der Landwirtschaft und dem Handwerk zuzuführen. Die Schriftleitung. Aufruf. Brüder! Worauf wir Jahre lang gehofft, was wir Jahrhunderte lang in heißen Gebeten erfleht, es ist herangereift, es ist geworden, Dank sei es dem gütigen Herzen, Dank der erhabenen Gerechtigkeit unseres Kaisers, wir sind frei, wir sind gleichberechtigt, die Schmach, das Elend jahrhundertlangen Druckes ist getilgt, ist gesühnt!

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