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Nahalat tsevi · 1934-08-01 · Heft 11-12 (August 1934) · p. Seite 311

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
IV (5694) 1933/34
Issue
Heft 11-12 (August 1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 311 (sequence 33)
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311 Anweisungen erhielten, für ihn die Arbeit zu verrichten, er hörte es und schwieg, so gilt dieses Schweigen als Zugeständnis, und er muß daher den vollen Lohn auszahlen. ♦רמ״א שם d.) Wer ohne Auftrag für einen Anderen Arbeit verrichtet. Arbeitsleistung braucht man im Prinzip nur dann zu entgelten, wenn man für sie ausdrücklich den Arbeiter beauftragt hat. Wurde sie ohne das geleistet, so ist man nicht verpflichtet, sie abzunehmen und zu bezahlen. Auch wenn der Arbeiter Ausgaben gehabt hat, brauchen sie nicht ersetzt zu werden, sondern der Besitzer kann dem Arbeiter anheimstellen, sich sein verarbeitetes Eohmaterial wieder zurückzunehmen. סי׳ שע״ה ס״ב Das gilt sogar dort, wo שדה עשויה ליטע d. h. wo die *Arbeit an sich angebracht ist שם סמ״ע סק״ד Hat der Besitzer aber in irgendeiner Weise zu verstehen gegeben, daß er mit der Arbeit einverstanden ist, indem er sie fortsetzte, sie behütete usw., so kann er den Arbeiter nicht mehr abweisen, sondern muß ihn bezahlen. In diesem Fall ist der Arbeiter שם סיג .ידו על העליונה Erklärt der Besitzer sich zur Zahlung bereit, aber der Arbeiter will aus irgend einem Grunde sein verarbeitetes Eohmaterial wieder herausreißen, so kann man ihn daran hindern, wenn dem Besitzer hierdurch ein Schaden entsteht; doch wo dieses nicht der Fall ist, kann man den Arbeiter nicht zwingen, ohne Auftrag geleistete Arbeit dem Besitzer zu überlassen. סי׳ שע״ה ס״ב וערוך השלחן שם סק״ג Sind beide Teile einverstanden, daß die geleistete Arbeit bezahlt werden soll, ebenso auch in dem Fall, in welchem der Arbeiter das verarbeitete Material gegen eine Bezahlung dem Besitzer überlassen muß, so gilt folgender Zahlungsmodus: 1. War die Arbeit am Gegenstände angebracht oder sogar notwendig, so ist der Arbeiter ידו על העליונה d. h. man rechnet einerseits alle Ausgaben zusammen, und andrerseits schätzt man den jetzigen Mehrwert des Arbeitsstückes ab. Der größere Betrag muß dem Arbeiter ausgezahlt werden. 2. War die Arbeit aber nicht angebracht, dann ist der Arbeiter ידו על התחתונה und erhält den kleineren Betrag; entweder bekommt er den Mehrbetrag oder die Ausgaben zurückerstattet סי׳ שע״ד. ס״א וערוך השלחן סקיה 3. War der Besitzer aber irgendwie mit der Arbeit einverstanden, so wird beim Zahlungsmodus für den Arbeiter immer ידו על העליונה angewandt, ebenso wenn das ב״ד oder eine andere Be־

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