Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- IV (5694) 1933/34
- Issue
- Heft 11-12 (August 1934)
- Date
- 1934-08-01
- Page
- Seite 309 (sequence 31)
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309 Hat er sie סתם d. h. ohne jede nähere Angabe, für wen diese Arbeit bestimmt ist, angestellt, dann übernimmt er persönlieh die Haftung für ihren Lohn, es gilt als ob er ausdrücklich שכרכם עלי gesagt hätte. ש״ך סי, של״ב סק״ד Aber auf jeden Fall muß der Arbeitgeber den vereinbarten Gesamtlohn auszahlen, wenn jetzt noch erkenntlich ist, daß die Arbeit tatsächlich den erhöhten Lohnbetrag wert ist. סי׳ של׳ב ס״א Anders ist aber der Fall, wenn der Arbeitgeber ihm eine bestimmte Lohnsurame benannte, die der Vertreter, um seinem Arbeitgeber Geld zu ersparen, den Arbeitern gegenüber erniedrigt, hier erhalten die Arbeiter nur die mit ihnen vereinbarte niedrigere Lohnsumme, da sie doch mit ihr ausdrücklich einverstanden waren סברו וקבלו. Selbst wenn die Arbeit an sich mehr wert ist, ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet ihren Lohn zu erhöhen. Andrerseits wird hier kein Unterschied gemacht, ob der Beauftragte für die Auszahlung gehaftet hat oder nicht. סי׳ של״ב ס״ב. Wohl aber können die Arbeiter dem Beauftragten תרעומת vorwerfen, weil es eine unmoralische Tat ist, zu Ungunsten des Arbeiters das Wort des Arbeitgebers abzuändern. שם. Erhöht der Vertreter die ihm angegebene Lohnsumme, die Arbeiter aber machen hierbei aus Vorsicht noch eine Klausel, indem sie sagen כמו שאמר בה״ב, dann bedeutet dieses, daß sie mindestens mit dem jetzt angegebenen Lohn rechnen, aber sie hoffen, daß der Arbeitgeber noch eine viel höhere Summe genannt hat, die sie dann für sich in Anspruch nehmen wollen. Stellt sich nun heraus, daß der Arbeitgeber in Wirklichkeit eine niedrigere Summe angegeben hat, dann muß auch hier der Unterschied gemacht werden, ob der Vertreter die persönliche Haftung übernommen hat oder nicht; hat er dieses durch שכרכם עלי getan, dann erhalten die Arbeiter auf jeden Fall die vereinbarte Summe. Der Arbeitgeber braucht seinem Vertreter nur die angegebene Summe zurüekzuersetzen, alles andere geht zu Lasten des Vertreters. Legt er aber die Gesamtverantwortung auf den Arbeitgeber, indem er שכרכם על בה״ב sagt, dann muß der Arbeitgeber dem Arbeiter den vereinbarten Lohn auszahlen, wenn der allgemeine Lohn den Vereinbarungen entspricht oder wenn zu mindest die Arbeit diesen Wert hat. סי׳ של״ב ס״ג Hat aber der Arbeitgeber tatsächlich eine höhere Lohnsumme angegeben, so ist die גמרא selber für die Praxis im Zweifel, ob den Arbeitern auf Grund der Klausel, die sie gemacht haben, der erhöhte Lohn ausgezahlt werden muß, weil sie doch andrerseits