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Nahalat tsevi · 1934-08-01 · Heft 11-12 (August 1934) · p. Seite 305

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
IV (5694) 1933/34
Issue
Heft 11-12 (August 1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 305 (sequence 27)
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305 seiner Abmachung zurücktreten, solange er keinen קבין gemacht hat. סי׳ של״ב סיד וסי׳ שליו סיב Wenn wir oben auch ausgeführt haben, daß er auch ohne קנין gezwungen ist, den Lohn auszuzahlen, so bezieht sich das nur auf Geldzahlungen, denn סתם שכירות הוא במעות die Belieferung mit Sachwerten ist seitens des בה״ב ein gewisser Verkaufsabschluß, der ein קנין benötigt. Den Geldwert muß er natürlich bezahlen. שיך סי׳ של״ב ס״ק ייח Der Arbeiter dagegen ist gezwungen, die Abmachung einzuhalten, denn nachdem er sich damit einverstanden erklärt hat, ist es sein Lohn, der für ihn auch ohne קבין fällig ist. ם״ת סי׳ של״ב סק״ד Zweifelhaft ist aber, zu welchen Lasten es geht, wenn unterdes dieser Gegenstand, den zu nehmen der Arbeiter gezwungen ist, verbrannt oder abhanden gekommen ist, der קצה״ח סי׳ של״ב ופ״ת שם סקיד entscheiden, daß der Arbeitgeber für den Gegenstand haftet, da es dem Arbeiter bis jetzt unmöglich war, die Ware in seinen Besitz zu nehmen. Wurde ein bestimmter Wertbrief oder Schuldbrief vereinbart, so muß man ihn verkaufen und den jetzigen Wert auszahlen. War er aber unterdes fällig geworden, dann erhält der Arbeiter die ganze Summe. שיך סי׳ של״ב ס״ק י״ט וערוך השלחן ס*ק ביב Nach jüdischem Recht kann ein Verkaufs- oder Mietsabschluß sich nur auf eine konkrete, schon jetzt vorhandene Sache beziehen, nicht aber auf Dinge, die noch gar nicht vorhanden sind דבר שלא בא לעולם. Ein solcher Abschluß ist ungültig, selbst wenn er mit קנין abgeschlossen wurde. Wurde nun mit dem Arbeiter ein solcher Vertrag abgeschlossen, und ihm ein דבר שלא בא לעולם als Lohn zugesichert, dann ist der Arbeitgeber zwar an sein Wort nicht gebunden, aber dennoch muß er den Geldeswert auszahlen, da Lohnverpflichtungen ohne jeden קנין, durch das gegebene Wort rechtskräftig sind. ם#ת סי, של״ב םק״ד b.) Höhe des Lohnes. Für die Berechnung des Lohnes ist von eminenter Wichtigkeit, daß man sich prinzipiell nach dem Ortsbrauch richtet. Ist an einem Ort kein Tarif vorhanden, dann erhält der Arbeiter nur den Mindestlohn, weil er in einem solchen Falle vor Beginn der Arbeit genaue Abmachungen hätte treffen müssen המיציא מחברו עליו הראיה. Hat der Arbeitgeber sich nicht festlegen wollen, sondern erklärte ihm nur, daß er ihm dasselbe bezahlen wird, was der eine oder andere erhält, dann wird der Durchschnittslohn berechnet. סי׳ של״א

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