Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- IV (5694) 1933/34
- Issue
- Heft 11-12 (August 1934)
- Date
- 1934-08-01
- Page
- Seite 299 (sequence 21)
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299 Speise- oder Schreibiifch zu dienen, der Bücherfchrank als Aufbewahrungsort für die Bibliothek u. drgl. Außerdem aber wünfcht man (ich die Möbelstücke derart schön ausgeführt, dab fie auch zur Ausschmückung des Wohnzimmers beitragen sollen, ln ähnlicher Weise haben die einzelnen מצות ihre in detaillierten Vorfchriften festgesetzte spezielle Form, was den Umfang, die spezielle Gestalt jedes Gebotes betritt, außerdem aber sollen all die verfchiedenarligsten מצות ausnahmslos durch Einhaltung bestimmter, allgemein gültiger Forderungen ״gefchmückt' werden; so z. B. durch die möglichst fchönste Art ihrer Ausführung הידור מצות, welche Verpflichtung bekanntlich an den Satz (133 זח קא־לי ואנוהו (שבת angelehnt wurde (wenr. auch diese Forderung בדיעבד nicht allgemein מעכב ist, so ist ihre prinzipielle Erwünfchtheit zweifellos, Gehe תוספות zu לולב יבש פסול); ferner erfordert der Begriff .מצוד als Gottesgebot an üch die Fernhaliung solcher Handlungen bei der Ausübung, die dem Begriff ״Erfüllung des Gotteswillens widersprechen: איסור מצה״ב׳ע wodurch eben der Wert der also geübten .מצוד entweder teilweise oder auch vöUig in Frage gestellt wird. (Ähnlich erwünfchi ist auch כונה, ferner .אהבת ד ,שמחת מצוד usw.) Immerhin find dies Vorfchriften, die im allgemeinen, in Betreff aller מצות gelten, fie gehören aber nicht zum speziellen Wesen, nicht zum speziellen Symbolausdruck und Symbolinhalt der verfdiiedenartigen Einzelgeböte. Nun kann es aber sein, dab die תורה הקר bei einer bestimmten .מצוד eines dieser sonst allgemeinen Mizwoheigenfchaften speziell hervorhebt, fie sozusagen ausnahmsweise zum עיקר, zum Hauptwesen der betreffenden .מצוד macht; ähnlich wie bei einem nur oder in der Hauptsache dem Schmuck dienenden Möbelstück gegenüber seiner sonstigen Brauchbarkeit seine äubere Schönheit zum Hauptpunkte wird. - So macht die תורה הקד׳ bei den ר מינים den הדר Begriff ausdrücklich zum integrierenden Bestandteil der .מצור, zum Hauptwesen; nicht blob soll die sonstige Mizwoh der ד מינים auch schön בהידור ausgeführt werden, vielmehr hat dieses Gebot speziell dem Prinzip des הידור mit Ausdruck zu verleihen; bei dieser ^n-Forderung handelt es fich um eine solch wesentliehe Detailvorschrift, wie die der לקיחה סמה, wonach der Esrog in seiner Ganzheit, nicht aber mangelhaft genommen werden mub; fie ist so Detail der .מצוד, wie etwa eines der vier פרשיות bei תפילין. Und ähnlich dürfte vielleicht abgesehen von der sonstigen, generellen Verpöntheit der מצ׳ה־בע diesem Prinzip bezw. dem Verbot von נזול ein spezieller Platz im Umfange der מצוד. לולב zukommen d. h. dieses Gebot in seinen Detailbestimmungen a u ch als spezi-