Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- IV (5694) 1933/34
- Issue
- Heft 7-8 (April 1934)
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 203 (sequence 41)
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05ג beträgt dagegen der jetzige Wert nur Mk, 18. — , dann erkält er nur den Mehrwert Mk. 8.— und bekommt mithin noch nicht einmal seine Ausgaben erstattet. Hat der Auftraggeber die Ansgaben beglichen, dann muß der Arbeiter ihm den Fehlbetrag ersetzen. תום&׳ dagegen erklärt es zu noch größeren Ungunsten des Arbeiters. Er rechnet den erwarteten Gewinn des Arbeitgebers schon im קרן ein, da er ganz bestimmt mit diesem Überschuß gerechnet hat. nachdem er die Arbeit einem Fachmann übergeben hat. Zu dem obigen Beispiel von 20.— Mk., die den Wert des Rohmaterials und der Ausgaben darstellen, kommen noch 5.— Mk. als Reingewinn hinzu. Das bezeichnet man dann zusammen als הוצאה die nun 25.־-־ Mk. beträgt. Ist nun der Gegenstand jetzt mindestens 25.- Mk. wert, dann erhält der Arbeiter seine 10.— Mk. Ausgaben zurück, wenn nicht, dann erhält er die Summe von 15.— Mk. aufwärts bis zum jetzigen Wert, denn die erhofften Mk. 5. - Gewinn erhält der Auftraggeber auf jeden Fall. Obgleich wir sonst nirgendwo diesen für den Arbeiter so ungünstigen Modus an wenden, wird er hier doch angewandt, weil der Arbeiter den Auftrag eigenmächtig geändert hat. Der רמא סי׳ ש״ו ס״ג akzeptiert diese Ansicht, der מחבר und ebenso der ש״ך סק״ח entscheiden wie רש״י. Diese Regelung ist nur eine תקנת חכמים, denn von der תורה aus hat der Arbeiter den Gegenstand durch שינוי erworben und braucht an sich nur den Wert des Rohmaterials zu ersetzen, wie etwa, wenn jemand Rohmaterial stiehlt und daraus einen Gegenstand herstellt. Da aber hier eine Absicht zum Stehlen nicht vorhanden war, haben die חכמים eine תקנה erlassen, um beide Teile vor allzugroßem Schaden zu schützen, darum kann keine Partei eine andere Bestimmung verlangen, selbst wenn sie scheinbar zu ihren Ungunsten ist. Der Auftraggeber kann nicht verlangen, nur den Wert des Rohmaterials ersetzt zu bekommen, vielleicht fällt es dem Arbeiter schwer, das bare Geld hierfür aufzubringen, andererseits aber kann der Arbeiter nicht den Wert des Rohmaterials allein anbieten, denn אין אומן קונה בשבח כלי er hat keinerlei Anrecht auf den Gegenstand und sogar nach denjenigen, die entscheiden קונה בשבח כלי kann die תקנת חכמים dieses Anrecht aufheben, wie sie auch in diesem Falle den קנין durch שינוי aufgehoben hat. סי׳ שיו ס״ג ערוך השלחן סק״ח• Wird ein Gegenstand von mehreren Arbeitern am ״laufenden Band“ hergestellt und ein Arbeiter bemerkt am Arbeitsstück eine schadhafte Stelle, die den ganzen Gegenstand wertlos macht, wenn