Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- IV (5694) 1933/34
- Issue
- Heft 7-8 (April 1934)
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 179 (sequence 17)
- Belongs to
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geheuren Gefahr. Woher sollen wir den Mut nehmen, auch nur einem jungen jüdischen Menschen ein Zertifikat in die Hand zu drücken, um ihm zu sagen, so, nun geh' nach Erez-Jisroel, wenn wir sehen, wie ungeheuer groß die Gefahr ist, daß diese einzelnen jungen jüdischen Menschen, die heute nach Erez-Jisroel kommen, dort in Erez-Jisroel, und gerade in Erez-Jisroel der Thauro und der Jiroh verloren gehen! Wie darf die Weltorthodoxie es wagen, junge jüdische Menschen nach Erez-Jisroel zu schicken, wenn nicht die gesamte Weltorthodoxie mit ihrer Kraft und Möglichkeit hinter jedem jungen jüdischen Menschen steht, der hingeht. Hier sehe ich nur ein Entweder-Oder. Wenn die Weltorthodoxie der mir unverständlichen Meinung sein sollte, daß das, was sich in Erez- Jisroel entwickelt und entsteht an wirtschaftlichen und lebendigen Möglichkeiten, daß das alles eine מעשה שטן, eine Sache des Satans, des Widersachers sei, dann möge sie es heraussagen und möge jedem Einzelnen von ihrer Jugend verbieten, nach Erez-Jisroel zu gehen. Wenn sie aber mit mir der Auffassung ist, daß wir heute in einer Zeit leben voll unerhörten historischen Geschehens, in der wir gewürdigt sind, zurückzukehren auf den Boden unserer jüdischen Geschichte und diese jüdische Geschichte bewußt fortzusetzen, nun, dann möge die Weltorthodoxie es auch sagen und möge danach handeln! Hinter jedem einzelnen jungen jüdischen Menschen, der nach Erez-Jisroel geht, muß alsdann die Weltorthodoxie stehen Er muß wissen, daß er hinausgesandt worden ist von dem thoratreuen jüdischen Volke, das entschlossen ist, nicht nur abzuwehren, nicht nur in der Defensive zu verharren, nicht nur den Besitzstand des alten Jischuw zu verteidigen vor den Anstürmen des neuen jüdischen Lebens, sondern auch in dieses jüdische Leben hineinzusteigvn und dieses neue Leben für sich zu erwerben and der Thauro das jüdische Land zu erobern. Hier handelt es sich wahrhaftig nicht darum, daß etwa die Orthodoxie, daß etwa das thoratrune jüdische Volk zionistisch werden soll: um das genaue Gegenteil handelt es sich. Die Weitorthodoxie, das thoratreue jüdische Volk soll er kennen, daß der Zionismus ein Werkzeug war in der Hand des בנה ירשלים, um Entwicklungen in Gang zu bringen, in deren Mitte wir uns heute befinden. Die Weltorthodoxie soll hieraus die Konsequenzen ziehen, und die Weltorthodoxie soll sagen, daß heute eine Zeit ist, in der nach dem Willen von הקב״ה Erez-Jisroel neu aufgebaut werden soll: in Jahrzehnten vielleicht oder Jahrhunderten, darauf kommt es nicht an, auf das Zeitalter, auf die Charakteristik