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Nahalat tsevi · 1933-12-01 · Heft 3-4 (Dezember 1933) · p. Seite 90

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
IV (5694) 1933/34
Issue
Heft 3-4 (Dezember 1933)
Date
1933-12-01
Page
Seite 90 (sequence 44)
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0Ö sollen sich ganz für das Werk der Thora, für die Schaffung des Dritten Jischuw zur Verfügung! stellen. Das bedeutet, sie sollen Bauern, Arbeiter und Handwerker werden. Sie sollen erst geistig und dann praktisch darum ringen, dal} die Thora vor allem im Raume des Berufes in ihrem Sinne unverfälscht, allerdings unter Berücksichtigung der ewigen Eigengesetze der Wirtschaft, die durch die Arbeit der Kultur mehr oder weniger verhüllt erkannt worden sind, zur Geltung bringen. Dies ist Noar Agudathi, Bewegung und Gemeinschaft. Arbeit ohne Boden? Wenn uns Hazlacha zuteil wird, wenn wir Arbeiter sind und gleichzeitig Bne Thora, wenn wir entschlossen sind, Bauleute zu sein für das Reich der Thora — so werden wir materiell erst gesichert sein, so wird der Dritte Jischuw erst in greifbare Nähe rücken, wenn wir Boden besitzen werden, wenn wir siedein können. Dies ist uns aber nicht aus eigener Kraft möglich. Wir können nur unser Menschentum geben; durch die andauernde und aus tiefem Verstehen kommende finanzielle Hilfe der thoratreuen Gesamtheit und sogar weiterer jüdischer Kreise, durch die nie ermüdende und sich aufopfernde Werbetätigkeit der jüdischen Jugend der Golah mul} mit aller Kraft der Boden geschaffen werden, der zur Ansiedlung aller Menschen unserer Bewegung als Familien notwendig ist. Sicherung. Die Grundlage des kommenden Reiches der Thora auf dem Boden von Erez Jisroel ist aber zu schmal, wenn sie nur in der Arbeit und im Keren-Boden besteht. Die thoratreue Arbeit kann nur durch thoratreuen Boden in Privatbesitz gesichert sein. Es gehört zu den entscheidenden Aufgaben der Aguda und ist vielleicht die Aufgabe der Palästina-Zentrale, die sogenannte Mittelstandssiedlung in die Wege zu leiten. Es mul} aber klar sein, dal} hier nur solche Familien mit eigenem Kapital — die persönliche Eignung zur Bodenarbeit ist vorausgesetzt — für die von der P. Z. aufzustellenden Siedlungspläne geworben werden sollen, die nicht aus materiellen Gründen nach Erez Jisroel gehen. Wie könnte man sonst erwarten, dal} sie auf eigene Pläne verzichten, die nicht in der Richtung des Aufbaues des Dritten Jischuw liegen. Wie könnte man sonst insbesondere erwarten, daf} sie in den Arbeitern ihre Brüder sehen, denen man nicht nur Gerechtigkeit widerfahren lassen müsse, nicht nur die

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