Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- IV (5694) 1933/34
- Issue
- Heft 3-4 (Dezember 1933)
- Date
- 1933-12-01
- Page
- Seite 78 (sequence 32)
- Belongs to
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78 Jischuw" schließet euch an und ehret in ihm in nie erlöschender Dankbarkeit den Repräsentanten Zijauns. Kehret den Blick nicht weg, wenn er Wunden trägt, wenn der Staub ihn deckt, wenn in die Vergangenheit sein Auge getaucht ist. Wisset: Wunden sind es aus dem Kampf für die Thora, Staub ist es, aufgewirbelt von den Füljen der Gewalt, um Abkehr von einer Gegenwart, die der Thora auf heiligem Boden Hohn und Schmach antat. Liebet ihre Wunden und liebet ihren Staub und locket durch euer Leben ihr Auge aus der Vergangenheit in eine, hohe Zukunft verheizende, Gegenwart. Gründet ihr, deutsche Juden, Zijauns Jeruschalajim! Führet ihr, Jünger Rabbiner Hirschs, der Thora des ״alten Jischuw" das frisch pulsierende Leben zu, dal; sich die, Leben beherrschende, Kraft der Thora neu bewähre und der Nachweis gelinge, daZ diese Thora, die alte, die unverfälschte, jung ist für jeden Geschichtsmorgen I SchlieZet euch zusammen, daZ ihr euch nicht verlieret, und behaltet in aller Not des Augenblicks unverrückbar das Ziel im Auge: die Errichtung einer lebendigen Landesorganisation, die Errichtung der echten Kenesseth JiZrael in Erez JiZrael! Und innerhalb der Landes- Organisation: die Errichtung lebendiger Gemeinden in Stadt für Stadt, in Kolonie für Koloniel Noch ist unser Heiliges Land — dem ״alten Jischuw" sei es gedankt — von Thora getränkt! Verbindet euch mit der edlen Thorajugend unseres Heiligen Landes und sichert der Thora die Zukunft!- Alfred Roden und seine Freunde wenden sich an die Gola und wecken sie unter dem Donner des Zeitgeschehens aus allzu langem Schlaf. Habt ihr in euch selbst den Gottesstaat der Zukunft errichtet, seid ihr wahrhaft Männer der jüdischen Metageschichte geworden, so wisset: Thedaismus heiZt, auch in der Gola für Zijaun leben und für Jeruschalajim! So zeiget es durch symbolische und zugleich praktische Tat! Das Thoravolk ist verarmt? Schön steht die Armut dem Thoravolk an! Mit eurer Armut retten wir Zijaun, gründen wir Jeruschalajim! Niemand nenne sich Thedaist, der nicht jeden Tag einen Mindestbeitrag für den Gottesstaat der Zukunft aufbringt! Ein Zeichen sei es, daZ kein Tag vergeht, an dem du nicht des Gottesstaats der Zukunft gedenkst und für ihn tätig bist. Aus den Pfennigen der Armen machet groZ die Thora im Heiligen Lande! Erziehet die Mensehen zum Thedaismus, sammelt die Sehnsucht der Hunderttausende wie in einem Brennspiegel —: und keine Aufgabe in!unserem Heiligen Lande wird so groZ sein, daZ sie nicht von der