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Nahalat tsevi · 1933-10-01 · Heft 1-2 (Oktober 1933) · p. Seite 40

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
IV (5694) 1933/34
Issue
Heft 1-2 (Oktober 1933)
Date
1933-10-01
Page
Seite 40 (sequence 42)
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40 עבודה." Aus dem Satze: .הדלקה עושה מצוד geht hervor, daß das Anzünden der Chanukohiichter als eine wirkuugsvolle Handlung angesehen wird. Dagegen beruht der Satz: הדלקה לאו עבודה היא nach Raschi ז״ל au! dein Grunde, daß das Anzünden eine einfache, mühelose Handlung ist. Der Unterschied zwischen diesen beiden Grundsätzen zeigt sich deutlich in ihrer praktischen Auswirkung. Die Chanukohiichter dürfen z. B. nicht höher als zwanzig Ellen stehen. Befanden sie sich im Augenblicke des Anzündens höher als zwanzig Ellen, so wird die Mizwoh als nicht geschehen betrachtet, selbst wenn die Lichter nachher niedriger gestellt werden. Der Ort, welchen die Tauroh für den Tempelleuchter bestimmt hat, ist der היכל, der Raum, in welchem sich der goldne Tisch und der goldne Altar befanden. Diesen Raum darf ein Nicht־f.^ niemals betreten. Der Satz הדלקה לאו עבודה besagt nun, daß auch ein Nicht-fw die Lichter im Tempel entzünden darf. Infolgedessen lehrt der Rambam: (9,7 ״ (הלכות. ביאת המקדשHat ein כהן die מנורה in die עורה hinausgetragen, so darf ein Nicht-j^ sie dort entzünden.14 Hier brauchen somit die Lichter nach der Ansicht des Rambam im Augenblicke des Anzündens nicht an dem für sie bestimmten Orte zu stehen. Zu diesem Unterschiede zwischen den Lichtern des Tempels und des Chanukohfestes wird uns der Schluß unserer Betrachtung zurückführen. Inzwischen verweilen wir bei der מנורה des Tempels. Hier beschäftigt uns eine andere Stelle im Rambam, welche ebenfalls eine interessante Schwierigkeit in sich birgt. Alle unsere großen Lehrer vertreten die Ansicht, daß die Lichter im Tempel nur des Nachmittags angezündet wurden. Allein der Rambam lehrt, daß dies auch am Morgen geschah, und fügt (הלכות תמידין ומוספץ פ״ג) hinzu: ״ והדלקת הנרות היא הטבתםDas Anzünden der Lichter ist ihr Zurechtmachen,u Diesem Ausspruche des Rambam widmet der תמיד) ברטנורא פרק ג׳) die Worte: ״Er ist in meinen Augen eine uugeheure Auffälligkeit, und keiner meiner Lehrer stimmt ihm zu.“ Auch der רשב״א befaßt sich mit ihm. (תשובות מ״ט וש״ט). Der begriffliche Kern der Schwierigkeit besteht in folgendem: Die הטבה, das Zurechtmachen der Lichter, ist nach allen Ansichten eine vollgültige עבודה, welche nur durch einen כהן verrichtet werden darf. Dagegen ist die הדלקה, das Anzünden keine vollgültige עבודה und darf daher nach der Meinung des Rambam durch einen Nicht־^ geschehen. Infolgedessen können doch הטבה und הדלקה nicht ein und dasselbe sein.

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