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Nahalat tsevi · 1933-10-01 · Heft 1-2 (Oktober 1933) · p. Seite 35

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
IV (5694) 1933/34
Issue
Heft 1-2 (Oktober 1933)
Date
1933-10-01
Page
Seite 35 (sequence 37)
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35 weil er sich selbst dem Tode preisgibt, התיר עצמו למיתה getötet werden darf, worauf bereits von כנסת הגדולה סימן שפיח הגהות ב״י ם־ק סיד hingewiesen wird. (Nebenbei sei bemerkt, dab die Berufung des Verfassers gerade auf הרב המגיד zu רמב״ם שם הלבה י״א, dab der מוסר als רודף gilt, ungefchickt gewählt ist, weil ja gerade der רמב״ם, den הרב המגיד kommentiert, anderer Meinung ist. Ebenso ist auch seine Behauptung unrichtig, dab הרב המגיד z. St. hervorhebt, dies folge aus der Anwendung des 8?מו»זנ*1-רודף. Im Gegenteil, aus seinen Ausführungen ist ersichtlich, dab er wie der כנסת הגדולה der Meinung ist, der רטבים betrachte den מוסר nicht als רודף. Als ersten Hauptgrund für die Meinung des רמי״ם, dab nach ausgeführler Denunziation eine Tötung des Denunzianten verboten sei, führt nämlich הרב המגיד an, dab aus der גמרא die Erlaubnis zur Töiung des מוסר nach gefchehener Tat nicht nachzuweisen ist. Seine Ausführung geht auf die beiden in der vorhergehenden הלכה zitierten Stellen in בב־ק קי״ז und ברכות דה zurück, wo die Tötung des מוסר stets vor vollbrachter Tat gefchah. Erst an zweiter Stelle, in sehr vager Form (כעין ראיה), zieht er das ו1611^0?-רודף, nicht als Prämisse, aus der unbedingt folgt, sondern als bloben Beweis, aus dem vergleichsweise die Meinung des רמב׳ים begründet werden könnte, heran.) Nur מהרים בר ברוך, zitiert im מרדכי בביק פרק הגוזל בתרא סימן קציר, und in תשובות מיימוני ם׳ נזיקין סימן ט״ו, reiht den מוסר in das מ?־רודף^^ ein; allerdings fchlieben sich fast sämtliche פוסקים seiner Meinung an. Wenn aber wieder der Fall der überführten Zeugen allein dem 811^רודף des מוסר analog ist, so ergibt sich gerade aus der vom Verfasser entdeckten und für ihn so bedeutsamen Anpassung des Wortlautes von רמיבם und טור bei מופר an den mw-Text bei den überführten Zeugen und aus der auffallenden Ähnlichkeit in der Handlungsweise der beiden, dab die überführten Zeugen auch vor der Hinrichtung der Angeklagten nicht getötet werden dürften (לא הרגו נמי אין נהרגין). In der vom Verfasser zitierten Stelle des רמב״ם und טור heibt es ja, עשה המוסר אשר זמם ומסר אסור להרגו d. h. wenn der Denunziant sein Vorhaben ausgeführt und bereits denunziert hat, — also ohne Rücksicht darauf, ob seine Denunziation bereits Folgen gehabt hat oder nicht, da ja von den Folgen nichts erwähnt ist -, ist seine Tötung verboten. Analog auf die überführten Zeugen angewandt, mübte demnach, wenn diese tatsächlich dem ת?-רודף^^ eingeordnet wären, das Gesetz lauten: wenn die Zeugen durch ihre Aussage die Verurteilung des Angeklagten bereits herbeigeführt haben, dürfen sie nicht mehr getötet werden. Eigentlich sollte dies bereits

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