Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- III (5693) 1932/33
- Issue
- Heft 10-11 (Juli 1933)
- Date
- 1933-07-01
- Page
- Seite 337 (sequence 41)
- Belongs to
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337 der deutschen Juden, Schaffung neuer Ansiedlungsmöglichkeiten, Bereitstellung von Mitteln zum Aufbau der Existenzen, kann uns geholfen werden. Das wäre ein Akt, würdig der großen jüdischen Geschichte, der wir allzumal wiedergegeben sind. Kein Blatt dieser Geschichte enthält aber die schreckenvolle Kunde, daß ein Teil der Juden einen anderen Teil der Sicherheit kaltherzig und nutzlos zum Opfer gebracht hat. Nicht also darf, an der Zeitenwende, die neue jüdische Geschichte beginnen. — III. Noch während des Weltkrieges hatte ich den Versuch begönnen, die jüdische Weltorthodoxie, zumal die deutsch-jüldisehe Orthodoxie, auf den Boden aktuell fortzusetzender jüdischer Geschichte zurückzuführen. Der Versuch mißlang. Die agudistische ״Bewegung“ versagte sich meinem Bereitstellungs- Programm. Die deutsch-jüdische Orthodoxie fing nach dem Weltkrieg, nach Ablauf einer kurzen Respektpause, genau an dem Punkt wieder an, wo sie vor dem Weltkrieg aufgehört hätte. Mein Mahnruf, das Zeitalter der nationalen Emanzipation habe begonnen, verhallte. Man hielt den Weltkrieg für eine Episode. Man sah nicht die Zeitenwende. In all den vergangenen Jahren ist die deutsch-jüdische Orthodoxie, ist auch die Weltorthodoxie zu unserem Heiligen Lande in keine klare, eindeutige Beziehung getreten. Sie hat sich nicht dazu vermocht, die ,Bereitstellung unseres Heiligen Rechts und unseres Heiligen Volks und unseres Heiligen Landes für ihre Wiedervereinigung durch den Lenker der Zeiten entschlossen auf ihre Fahne zu schreiben (und die Jugend vor Aufgaben zu stellen, angemessen der Größe des Ziels. Sie hat weder rückhaltlos, ja fanatisch für die absolute Herrschaft unseres Heiligen Rechts in Gemeinde, Landes- und Weltverband gekämpft, noch für die Aufrüttelung unseres Heiligen Volks zu innerer Geschichtsbegehung und daraus emporquellender letzter Opfertat, noch auch für die Errichtung eines großen Kulturzentrums unseres Heiligen Volkes und seines Heiligen Rechts in unserem Heiligen Lan״ de. So unvorbereitet, wie der Weltkrieg sie traf, trifft sie jetzt der totale Staat. Wie poll das weitergehen? Wie lange noch wollen unsere Führer mit ansehn, daß über unsere Jugend sich, wie einst beim Weltkrieg, die zionistische Propaganda ergießt und sie scharenweise!der Thora und den Organisationen der Thbra