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Nahalat tsevi · 1933-07-01 · Heft 10-11 (Juli 1933) · p. Seite 319

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
III (5693) 1932/33
Issue
Heft 10-11 (Juli 1933)
Date
1933-07-01
Page
Seite 319 (sequence 23)
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319 Ruach-Form entspricht der J'ziroh-Stufe und kann daher auch als Jezer bezeichnet werden. Der Jezer im Menschen entspricht dem Jezer in der Welt. Er tritt hier wie dort als Engel auf. Bei der Transfbrmierung und Spaltung der N’schömoh entstehen also auch hier Engel, die sich beim! Uebergang in die Assioh-Form noch gewaltig vermehren. (Unsere Weisen sagen, daß bei jeder Tat des (fertigen) Menschen ein Engel entsteht. Ist ja die Tat, Assioh, des Menschen nur die Fortsetzung der schöpferischen Assioh der N’schomoh bezw. Gottes.מלאכה - מלאך) Und was sich bei den himmlischen Werten der Welt und des Menschen entspricht, entspricht sich ebenso bei den irdischen Werten. Die Weltseele hatte den Urstaff geformt und belebt, die Gesetze der Natur gesetzt sowie Pflanzen und Tiere geschaffen. Ein Teil dieser Kraft wurde nun von neuem zu weiterer Leistung berufen. Er sollte dem Stoff nämlich eine solche Gestaltung geben, daß auch körperliche Wesen die Fähigkeit gewinnen können, geistige Funktionen wie Daath und Dibbur zu besitzen. So ist es nicht zu verwundern, wenn wir beim Menschen zunächst Lebensfunktionen und Gestaltungsformen finden wie in der Pflanzen -und Tierwelt. Denn ein Teil jener Kraft, die jene gebildet, hat auch seine Hülle geformt. Andererseits ist es nicht zu verwundern, wenn wir beim Mensehen jene geistigen Funktionen und!schöpferischen Kräfte vorfinden,!denen ,wir in der großen Welt bei den Engeln etc. begegnen. So steht der Mensch ,als Abbild jener großen Welt da. Noch mehr. Er steht kraft der gemeinsamen Urquelle ihres Daseins in engster Beziehung zur Welt. Er ist ein Teil von ihr. Darum können seine Lebensäußerungen auf jene Welt einwirken und ebenso wirkt alles Geschehen in jenen Welten auf ihn. Ob er sich dessen bewußt wird oder nicht, ob er will oder nicht, die Zusammenhänge sind da. In ihm hat das vielfach Gespaltene wieder seine Einheit gefunden. VI. Was soll nun dieses kleine Abbild in der großen Welt? Diese Frage führt uns zu einem noch tiefer gehenden Aus- Spruch unserer Weisen bezüglich der ■Weltschöpfung: Mit der Thora habe Gott die Welt12 und den Menschen13) geschaffen. Was soll das heißen?Wem׳ der Gedanke der Umwandlung der .Welten verschiedener Art ineinander geläufig ist, wird auch an ״) Ber. rab. 1,1. *•) Pirke d. R. dieser 11.

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