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Nahalat tsevi · 1933-07-01 · Heft 10-11 (Juli 1933) · p. Seite 318

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
III (5693) 1932/33
Issue
Heft 10-11 (Juli 1933)
Date
1933-07-01
Page
Seite 318 (sequence 22)
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315 unserer Natur und Gott an, so liegt in dem Gedanken der täglichen Erneuerung des Schöpfungswerks durch diese lebendigen Wesen nichts Befremdens mehr. Daß wir Gott selbst als den Erneuerer bezeichnen, hat darin seine Ursache, daß Er die Seinsgesetze jener Mächte erhält. E r ist im Grunde der lebendige Erneuerer. Die Mächte sind ja nur Ausstrahlungen Seiner lebendigen Macht. Man denke!sich1 nur ,Seine lebendige und Leben-erhaltende Kraft zurückgezogen, —das hieße: alles Sein versinkt in ein Chaos, in ein Nichts.— Es ist mithin als Ergebnis der entwickelten Schöpfungstheorie festzustellen, daß sie sowohl die Art der in sich geschlossenen Naturgesetze als auch ihre Beziehung zum Schöpfer erklärt. V. Wir hatten oben bei Erörterung der Weltschöpfung die Ausdrücke Seele und Körper verwendet. Die Benutzung dieser Werte ist uns beim Menschen geläufiger. Aber ihr Sinn für das Weltganze mußte vorangestellt werden. Denn die Schöpfung der Welt geht der Schöpfung des Menschen voran und ist auch Vorbedingung und Mittel zur Schöpfung des Menschen. Der Mensch ist ein Abbild jener Welt. Was zur Schöpfung des Menschen gehörte, war schon vorhanden. All die Schichten des Seins, die aus dem Ursein geworden waren, haben teil an dem Aufbau des Menschen. Seele.und Körper sind zwei Werte, die nun zur Bezeichnung menschlicher Werte ebenfalls Ver- Wendung finden. Das Seelische soll in seiner eigenen Schichtung etwas genauer bezeichnet werden. So wie die Weltseele nach der Schöpfung der Welt verschiedene Formen besitzt, so hat auch der Mensch verschiedene Formen, verschiedene Stufen des Seelischen. N’schomoh, Ruach, Nefesch heißen diese abwärts führenden Schichten menschlichen Seelenlebens. Sie entsprechen den Akten der B’rioh, J’ziroh und Assioh10). Der Mensch hängt in jeder Hinsicht mit dein Schichten des Kosmos zusammen. Bei seiner Schöpfung werden auch die Ausdrücke : boro, jozar und ossOh verwendet.11) Die N’schomoh hat hier ihre lebendige Kraft so zu betätigen, daß sie den Stoff gestaltet und nach Beendigung dieser. Gestaltung die Fähigkeit behält, ihn und seine neue Form zu führen. Sie wandelt sich bei dieser Gestaltung selber um und spaltet sich' in neue Formen. Die >0) n״t פרדס שט״ו. ’>) I. B. M. 1,27; 2,7; 1,26.

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