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Nahalat tsevi · 1933-05-01 · Heft 8-9 (Mai 1933) · p. Seite 265

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
III (5693) 1932/33
Issue
Heft 8-9 (Mai 1933)
Date
1933-05-01
Page
Seite 265 (sequence 33)
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265 seits!nur d|as ״Wie“ des Geschehens regeln, — daß all dieses niemals geeignet sein kann, die erkenntnistheoretisehen Schwierigkeiten zu lösen, welche das Wissen von der בחירה und von אחדות הבורא dem Verstände bereiten. Vielmehr führt, wie die Ueberschätzung der Dynamik, das heißt der kausal gefaßten Naturgesetze, zur Giottesleugnung, so die Ueberschätzung der Statistik, d. h. der statistisch gefaßten Naturgesetze, zur Gottverkennung.2) Wenn daher die moderne Entwicklung der Physik Anlaß gibt, erneut zu prüfen, wie weit ihre Ergebnisse den Erziehungszwecken der תורה dienstbar gemacht werden können, so kann es höchstens die Frage sein, ob vielleicht die neuere Erkenntnis der Natur, wenn auch nicht mehr als früher unmittelbar zu Gott hinführt, so doch vielleicht weniger als früher den Menschen von Gott trennt, ob vielleicht die Lockerung des kausalen Zwanges, der Ersatz kausaler Gesetze durch statistische, nur wahrscheinlichkeitstheoretisch fundierte Gesetze die oben erwähnten erkenntnistheoretischen Schwierigkeiten, wenn auch nicht völlig zu beheben, so doch abzuschwächen vermag. Auch hier aber sagt eigentlich schon der Name, daß erkenntnistheoretische Schwierigkeiten niemals durch Ergebnisse physikalischer Forschung behoben werden können. Doch scheinen mir letztere gerade dieses eine klarer als je hervortreten zu lassen, daß nämlich alle erwähnten Schwierigkeiten nur auf erkenntnistheoreiischem Gebiete liegen, daß also die Ruhe und Gelassenheit, welche wir oben den Ergebnissen der N a t u r forschung gegenüber empfehlen zu dürfen glaubten, wissenschaftlich sehr wohl fundiert sind. Dieses möge im folgenden nun näher auseinandergesetzt werden. III. Physikalische Forschung und wissenscha.t iche Vorhersage vollzieht sich in folgender Weise. Zunächst werden nach bestimmten Zuordnungsregeln den sinnlichen Wahrnehmungen gewisse Symbole zugeordnet, indem man etwa von Ort, Geschwindigkeit, Masse beobachteter Körper und der Zeit der Beobachtung spricht oder sonstwie seine Beobachtungen zahlenmäßig festlegt. Sodann werden Beziehungen aufgestellt, die ף Zur näheren Begründung darf hier auf das oben erwähnte Referat, insbesondere auf dessen 5. Abschnitt, sowie auf die darin zitierten Stellen aus dem Choreb §§ 14 und 18 verwiesen wrerden.

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