Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- III (5693) 1932/33
- Issue
- Heft 6-7 (März 1933)
- Date
- 1933-03-01
- Page
- Seite 186 (sequence 18)
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16« linge!eines Stammes, als Glieder eines Volkes, das seinen Boden!hat — in Geist und Lehre!- Und!wenn so wir unseren Beruf stets vor Augen haben werden und treu ihn erfüllen; in der Höhe und im Innern den Lohn für unser Wirken nur erwarten und im Gefühl der Wahrheit willig unseren Rücken den Schlägern bieten, unser Kinn den Raufern und nicht uns scheuen vor des Spöttelns, vor des Witzeins Hohn, doch im irren Bruder nicht den Bruder zu verkennen; wenn treue Hirten wir sind für Gottes Herde, dann!wird es uns nicht treffen, wenn zu den treulosen Hirten einst der Gottheit Unwille spricht: .יחזקאל ל״ד: הוי רועי ישראל וגו׳ עד ארענה במשפט ״Weh jden Hirten Israels! die ihre Hirten waren, sollten ״nicht das Schaf die Hirten weiden? Ihr aber? Das Fett ״genießt Ihr, die Wolle auch zum Kleid, das Gesunde ״schlachtet Ihr, das Schaf weidet Ihr nicht! Die Erkrank- ״ten habt Ihr nicht gestärkt, das Sieche nicht geheilt, das ״Gebrochene!nicht verbunden, das Verirrte nicht zurück- ״geführt, das Verlorene nicht aufgesucht, habt mit Ge- ״walt über sie geherrscht und mit Strenge. — So wurden ״sie denn zerstreut, weil kein Hirte war, wurden Fraß ״allem!Tier des Feldes, so wurden sie zerstreut! Es irren ״nun!meine Schafe auf allen Bergen, auf jeglichem hohen ״Hügel, auf der ganzen Erdenfläche sind sie zerstreut, ״meine Schafe, und niemand forscht und niemand sucht. ״— Drum, Ihr Hirten! hört das Wort ׳Vs: so׳ wahr ich ״lebe,!spricht ד׳ אלקים, sieh jetzt komme ich zu den Hirten ״und fordere meine Schafe von ihrer Hand, und entferne ״sie von der Schafe Wartung, nicht mehr sollen diese ״Hirten sie weiden, ich rette meine Schafe aus ihrem ״Mund, nicht mehr seien sie ihnen zum Fraß, denn so ״hat ד׳ אלקים gesprochen: Seht! Ich bin hier! sucht! wenn ״er kommt unter seine Schafe und sie sind zerstreut, ״so suche ich unter meinen Schafen und rette sie von ״allen!Orten, wohin sie zerstiebt sind am Tage der Wol- ״ke und des Dunkels, und führe sie aus den Völkern, ״und sammele sie aus den Ländern und bringe sie zu ״ihrem Boden und weide sie für die Berge Israels in ״den Gründen und in allen Stätten der Erde, auf guter ״Weide weide ich sie, auf den Bergen der Höhen Israels ״wird ihre Stätte sein, dort ruhen sie in guter Hürde,