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Nahalat tsevi · 1933-03-01 · Heft 6-7 (März 1933) · p. Seite 184

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
III (5693) 1932/33
Issue
Heft 6-7 (März 1933)
Date
1933-03-01
Page
Seite 184 (sequence 16)
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184 fen und mit des Geistes Wort und mit des Wortes Kraft ihn;anfachen zu neuem Licht und Leben! Was nützte!es uns? Wenn wir unserem Bruder mit allem Nachdruck auch zurufen: ״Dies!ist der Weg, den betretet, wendet ,rechts ihr euch und links“ — wenn sie das Ziel verachten, wozu dieser Weg sie führte, was nützte es uns, sprächen wir: ״Dies;sei;euer Leben, wenn ihr des Gesetzes Sinn verwirklichen wollt“ ,— wenn dies Gesetz selbst, die Quelle des Ausspruchs, keine!Achtung findet in ihrer Brust; was nützte es wohl, riefen wir ihnen auch täglich zu: ״So müßt ihr handeln, das euer Wirken sein, wollt als Israels würdige Söhne ihr euch bewähren“ — wenn bei diesem Namen ihnen nicht die Brust erglüht im Gefühl /des hohen Zieles, wozu der Name sie hinruft, wenn sie dabei nur der Verachtung gedenken, die ihnen dieses Namens wegen von allen Seiten gezollt wird, und darum sich selbst verachten, sich ihres Stammes schämen und dem Tage zürnen, der in ihnen einen Sohn mehr der Gemeinde Jeschurun zugeseilt. Oh, saget, was nützet, was frommet es wohl? Was nützt, was frommt es endlich, wird ihnen auch das Bild in seiner Klarheit!vorgehalten, wenn der Druck der Gegenwart ihre Gemüter beengt, ihre Ohren erschwert und vor Atem- und Geisteskürze sie nicht hören wollten, nicht hören könnten? — Drum reden in diesem Sinne ״zeitgemäß“ dem Müden wir das Wort! wenden ab die Schmach, die Verachtung, die auf dem Vermächtnis unserer Väter heute ruht, zeigen wir es in seiner Reinheit, in seinem Glanze, zeigen darin des Menschen ganzes Wesen gezeichnet, zeigen, wie nicht in seiner Körperstärke der Held, in seiner feinen Klugheit nicht der Kluge sein wahres, würdiges Sein wiederstrahle, darin wir unsere Menschheit beurkunden können, im Begreifen, im Erkennen dieser Lehre, und sie ausübend in jeglichem Verhältnis, erwekken wir Achtung vor sich selbst in unserer Brüder Brust, reichen wir ihnen dieses innere Schild, an dem jede äußere hohle Witzelei, Spötteln und Verachten unempfunden abprallt.- Gehen;wir ein in unseres Volkes Treiben, klären wir es auf über sein eigenes Selbst, begleiten wir es durch alle Stufen seines Einzellebens, entreißen die Binde dem verdunkelten Auge, zeigen Dunst als Dunst und Geist, den wahren Geist, als Geist; — schütteln an den Staub von unserer Väter Schriften, ,Staub, den Jahrhunderte in ihrem raschen Gange daran geworfen, Steigen, daß wenn anderes funkelt, dieses leuchtet,

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